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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren
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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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NWZonline.de Sport

Eisenbichler überrascht zum Start

31.12.2018

Oberstdorf Markus Eisenbichler brüllte vor Freude, auf der Tribüne feierten 25 500 Fans: Mit einem furiosen zweiten Platz hat der Allgäuer in Oberstdorf einen Traumstart in die 67. Vierschanzentournee erwischt. „Die Tournee, und dann das erste Podest in der Saison – das ist einfach ein geiles Gefühl. Ich bin gerade ein bisschen emotional“, sagte der WM-Dritte, dem umgerechnet nur 22 Zentimeter auf den Tagessieger Ryoyu Kobayashi fehlten.

Während Andreas Wellinger und Severin Freund am Schattenberg ein Desaster erlebten und den zweiten Durchgang verpassten, hielt Eisenbichler den Traum vom ersten deutschen Gesamtsieg seit Sven Hannawald vor 17 Jahren am Leben. „Ich bleibe entspannt. Ich weiß, dass ich in einer guten Form bin“, sagte der von seinen Kollegen nur „Eisei“ genannte Topflieger, der nebenbei das beste Ergebnis seiner Karriere einstellte.

Vor 25 500 Zuschauern segelte Eisenbichler auf 133,0 und 129,0 Meter, mit 281,9 Punkten lag er direkt hinter Weltcup-Spitzenreiter Kobayashi aus Japan (282,3). „Ich freue mich riesig für Markus. Am Schluss war es ein Nervenspiel. Markus hat das Potenzial zu gewinnen. Jetzt kommen Schanzen, wo er im Schlaf springen kann“, sagte Bundestrainer Werner Schuster. Dritter wurde Doppel-Weltmeister Stefan Kraft aus Österreich (280,5), direkt dahinter folgte der Norweger Andreas Stjernen (278,2). Titelverteidiger Kamil Stoch (Polen/267,6), der die vorherigen fünf Tournee-Springen allesamt gewonnen hatte, musste sich mit dem achten Rang begnügen.

Die übrigen DSV-Adler blieben hinter den Erwartungen zurück. Lokalmatador und Geheimfavorit Karl Geiger kam zwei Wochen nach seinem Sieg in Engelberg als zweitbester Deutscher auf Rang zwölf, direkt vor Stephan Leyhe (Willingen). Richard Freitag (Aue), im vergangenen Jahr Zweiter in Oberstdorf, landete auf Rang 16. „Die ersten Meter fühlen sich bei mir derzeit nicht so schön an, da springe ich ins Leere. Ich habe das Gefühl, dass ich immer zu früh bin“, sagte der Sachse.

Eine große Enttäuschung gab es für die Team-Olympiasieger Wellinger und Freund, für die das Springen vorzeitig beendet war. Vor allem für Wellinger war Rang 39 ein herber Rückschlag. „Das muss ich erst einmal sacken lassen, so etwas macht keinen Spaß. Die Kopfnuss für den Scheiß habe ich mir selbst gegeben“, sagte Wellinger.

Zeit zum Durchschnaufen bleibt Eisenbichler und Co. derweil nicht. Knapp 20 Stunden nach dem Auftakt geht es in Garmisch-Partenkirchen schon an diesem Montag (14 Uhr/ARD und Eurosport) mit der Qualifikation zum Neujahrsspringen weiter.

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