Oldenburg - Mit gestiegenem Selbstvertrauen gehen die Oberliga-Basketballer der BTB Royals II nach zuletzt zwei Siegen in Serie ihr Heimspiel an diesem Sonntag gegen Delmenhorst an. Der SV Ofenerdiek will dagegen nach zwei Pleiten in Serie zu Hause gegen die Weser Baskets II in die Erfolgsspur zurückfinden.
Männer: BTB Royals II - TV Delmenhorst (Sonntag 13 Uhr, Sporthalle Alexanderstraße). Die Gastgeber haben zwar den letzten Platz abgegeben, doch Trainer Mario Tummescheit ist zu erfahren, um sich von zwei Siegen blenden zu lassen: „Jedes Spiel hat seine Tücken. Wir müssen uns auf Delmenhorst konzentrieren, im Hinspiel haben wir noch mit 28 Punkten Differenz verloren.“ Die positive Stimmung in der Mannschaft trägt aber dazu bei, dass die Spieler zuversichtlicher geworden sind: „Wir wissen nun, dass wir durchaus in der Lage sind, Spiele für uns zu entscheiden. Das macht für jede kommende Aufgabe Mut“, meint Tummescheit.
SV Ofenerdiek - Weser Baskets II (Sonntag, 15.30 Uhr). „Wir sind besonders motiviert, nach den vergangenen Spielen wieder einen Sieg zu holen“, kündigt SVO-Trainer Hendrick Robbers an. „Gegen Neustadt soll nicht noch die dritte Niederlage in Serie dazukommen, wir laufen sonst Gefahr, den zweiten Tabellenplatz zu verlieren.“ Der so starke durch die Hinrunde marschierte Aufsteiger will sich wieder rehabilitieren und den ersten Heimsieg in 2016 einfahren. „Im Hinspiel konnten wir die Bremer erst in der Verlängerung besiegen, es könnte also wieder ein knappes Spiel werden. Damals waren wir aber etwas ersatzgeschwächt“, fügt Robbers an: „Wir dürfen Neustadt auf gar keinen Fall unterschätzen.“
Frauen: TV Vörden - Oldenburger TB (Sonnabend, 16 Uhr) Nachdem die OTB-Frauen in den ersten Rückrundenspielen klare Niederlagen gegen Primus Rotenburg (30:76) und das zweitplatzierte Team aus Oesede (25:70) kassiert haben, geht es nun zum Tabellenvierten, der das Hinspiel 61:32 gewann. Coach Kevin Knoche lässt sich aber nicht entmutigen und wartet weiter geduldig auf den ersten Saisonsieg: „Leider haben wir auch gegen Vörden nur sehr marginale Chancen, allerdings befinden wir uns in einem Prozess. Jedes Spiel trägt zur Entwicklung unserer Spielerinnen bei – trotzdem würden wir einen Sieg gern mitnehmen.“
