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Tag Der Offenen Tür Rollstuhlsport auf Augenhöhe

Ofenerdiek - Gerade erst wurde doch das 40-jährige Bestehen gefeiert –  zack: Schon sind wieder fünf Jahr vergangen und der Rollstuhl-Sport-Club (RSC) Oldenburg vollendet sein 45. Lebensjahr. Offiziell ist es im November soweit. Um sich immer wieder in Erinnerung zu bringen, um zu zeigen, was alles im Rollstuhlsport möglich ist, veranstaltet der RSC regelmäßig einen Tag der offenen Tür. „Alle zwei Jahre machen wir das“, erzählt Sportwart Harald Fürup. Am vergangenen Samstag war es wieder soweit.

Gelungener Tag

Dort, wo der RSC seine Heimat hat, in der Sporthalle an der Lagerstraße 38 in Ofenerdiek, wurden verschiedene Sportarten vorgestellt. „Es war ein gelungener Tag“, lautet Harald Fürups Bilanz. Etwa 200 Gäste besuchten die Veranstaltung. Sie hatten Spaß beim Zugucken – zum Beispiel bei den Vorführungen der Tanzgruppe oder beim Rollstuhlbasketball. Neben Tischtennis und Hockey im Rollstuhl oder der Fahrt über einen Rolli-Parcours konnte aber auch alles ausprobiert werden.

Sport im Rollstuhl wird laut dem RSC schon seit 1971 in Oldenburg betrieben. Um die Interessen der Rollstuhlsportler besser wahrnehmen zu können, wurde dann ein eigener Verein gegründet. Das war am 19. November 1974 – mit 15 Personen. „Heute haben wir so etwa 70 Mitglieder“, erzählt Harald Fürup. Der Blick an zurück zeigt, dass RSC Oldenburg sogar der erste selbstständige Rollstuhlsportverein Niedersachsens war. Darüber hinaus konnte er 1979 sogar sein eigenes, rollstuhlgerechtes Vereinsheim (an der Lagerstraße) beziehen.

Wie zu Zeiten der Gründung spielt der überwiegende Teil der Aktiven Basketball. Und da ist man sogar meisterlich. In der Oberliga Nord hat das RSC-Team vergangene Saison so richtig aufgedreht, ist Meister geworden und in die Regionalliga Nord aufgestiegen.

Mehrfach ausgezeichnet

Trainer ist Harald Fürup. Diese Aufgabe hat er schon seit 1999. Sechs Jahre davor war er in den Verein eingetreten. Für sein ehrenamtliches Engagement (auch als Sportwart) bekam der heute 56-Jährige die Silberne Stadtmedaille von der Stadt und dem Stadtsportbund Oldenburg sowie die Goldene Ehrennadel des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS), des Behindertensportverbandes (BSN) überreicht. Ausgezeichnet von Stadt und dem Stadtsportbund für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement wurde auch die RSC-Kinder- und Jugendwart Sonja Strote.

Sie war selbstverständlich auch beim beim Tag der offenen Tür voll in ihrem Element – genauso wie Christine Ripken, Übungsleiterin im Bereich Kinder. Ob bei den gemeinsamen kleinen Spielen und beim individuellen Ausprobieren der eigenen Möglichkeiten und Grenzen – wichtig sei Spaß an der Bewegung in und mit dem Rollstuhl, betont man im RSC. Die Kinder – und Jugendgruppe besteht seit März 2000. Sie trifft sich dienstags (außer in den Schulferien) von 16.45 bis 18.30 Uhr in der Turnhalle des Schulzentrums Ofenerdiek an der Lagerstraße.

Auf der großen Bühne

„Im Rollstuhl ist alles möglich“: Diese Satz wird im RSC Oldenburg mit Leben gefüllt. Auch auf der großen Basketballbühne – nämlich in der EWE-Arena – sind die Rollstuhlbasketballer regelmäßig zu sehen. Ein- bis zweimal im Jahr präsentieren sie dort ihren Sport während der Halbzeit.

Eng ist auch der Kontakt zu den „Flying Moins“, dem ersten Fan-Club der EWE-Baskets. Dessen 1. Vorsitzender Patrick Hilse, sein Stellvertreter Peter Mydla und weiter Mitglieder kamen denn auch zum Tag der offenen Tür. Sie schnappten sich jeweils einen Rollstuhl und warfen ein paare Bälle – auch mit Nils Röbke-Stadtsholte, dem Mannschaftskapitän der RSC-Basketballer.

Kontakt zum Rollstuhl-Sportclub (RSC) Oldenburg per Mail an info@rsc-oldenburg-online.de.

Susanne Gloger
Susanne Gloger Redaktion Oldenburg
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