OHMSTEDE - Seit 1996 gibt es die Arbeitsgemeinschaft Billard an der Schule. Das Interesse ist groß.

Von Susanne Gloger

OHMSTEDE - „Billard ist am beliebtesten“, sagt Christiane Exter. Die Sozialpädagogin an der IGS Flötenteich, die auch für den Bereich Freizeit und Beratung zuständig ist, blickt begeistert auf das Treiben im Freizeitraum. Vier Billardtische stehen hier und zurzeit wird eifrig trainiert. „Wir tragen zum zweiten Mal ein Turnier um den Wanderpokal aus“, erklärt Lehrerin Heike Tönges.

Sie selber ist begeisterte Billardspielerin und hat dieses Angebot im Jahr 1996 an der Schule eingeführt. Nicht nur in den Pausen wird gespielt, eine Arbeitsgemeinschaft trifft sich auch dienstags und donnerstags zum Training im Richters an der Nadorster Straße. „Der 1. Poolbillard-Club unterstützt uns dabei“, freut sich die Lehrerin. In der AG (und auch beim Turnier) dürfen die 6. bis 9. Klassen mitmachen. „Ich gebe zwar auch den fünften Klassen eine Einweisung. Aber die Erfahrung zeigt, dass die Hände der Kinder in dieser Altersgruppe einfach noch zu klein sind, um das Queue zu führen“, sagt Heike Tönges.

Es klingelt zur Pause – und die Schüler stürmen in den Freizeitraum. Dennoch gibt es kein Gerangel um Queues und Billardtische. Der Grund ist einfach: „Die Spieler müssen sich vorher in eine Liste eintragen“, erklärt Tönges.

Es wird fürs Halbfinale geübt. Daniela Hilmet aus der 10. Klasse, die ihre Lehrerin bei der Organisation des Turnier unterstützt, guckt beim Training zu. Auch Kevin Schienke (6. Klasse) beobachtet das Können der anderen. Er ist der Titelverteidiger beim Turnier, tritt aber erst beim Finale Ende Juni an.

Und obwohl Billard ist der Pausenknüller ist, es gibt viel Konkurrenz: Einräder, Hochräder, Gesellschaftsspiele, Jonglage-Utensilien, verschiedene Bälle, Stelzen und Tischkicker. „Hier findet jeder was für sich“, weiß Christiane Exter.