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NWZonline.de Sport

Reiten: Ohne Helfer geht gar nichts

11.06.2012

JADERBERG Drei Tage lang bestimmten die Pferde beim Turnier des Jader Reitclub das Geschehen auf der Anlage in Jaderberg. Damit die Veranstaltung wieder reibungslos ablief, waren viele Helfer im Hintergrund tätig.

Schon im November 2011 stellte Ute Kuhlmann aus Rastederberg die ersten Kontakte zu Sponsoren her, um Gelder und Ehrenpreise für das Turnier zu organisieren. „Wenn die Preise stimmen“, so Kuhlmann, „kann man so manchen Reiter nach Jaderberg locken.“

Von Bedeutung ist auch die Arbeit von Günther Dietrich aus Rastede, der mit anderen dafür sorgt, dass im Bereich Elektrik/Elektronik alles funktioniert. Fielen Computer oder Lautsprecher aus, wäre das Turnier in Gefahr. Dietrich muss dazu viele Meter Kabel verlegen. Aber er ist auch auf Komplikationen wie einen Kurzschluss vorbereitet: „Wenn irgendetwas klemmt muss man schnell handeln, aber trotzdem Ruhe bewahren“, verrät er seine Devise.

Das Herz der Veranstaltung ist die Meldestelle. Kerstin Borchers, Anja Galle-Schünemann und Nicole Dietrich als „Chefin“ haben hier alles in der Hand. Sie erstellen schon Ende des vorherigen Jahres die Turnierausschreibung. Bis vier Wochen vor Turnierbeginn müssen die Nennungen eingegangen sein. Danach steht für das Trio die Fleißarbeit der Erstellung der Starterlisten, Zeitpläne und ähnlichem an. Dabei erfüllen sie nach Möglichkeit alle Wünsche der Reiter.

An den Turniertagen sind sie dann bei Ergebniseingabe und vielen Fragen besonders gefordert, berichtet Galle-Schünemann: „Es macht Spaß, wir freuen uns darauf, auch wenn es stressig ist“.

Wichtig ist auch der Tafeldienst am Abreiteplatz. Hier erfahren die Aktiven, wann welche Prüfung stattfindet, wer gerade im Parcours ist, und wann sie selbst an der Reihe sind. Jede Verzögerung hier bringt den Zeitplan durcheinander.

Unabkömmlich sind auch die „Leser“ bei den Dressurprüfungen. Das sind Helfer, die die Aufgaben, die die Reiter zu bewältigen haben, vorlesen. Zudem müssen Protokolle angefertigt werden, in denen bei der Dressur die Äußerungen der Richter stehen und im Springen festgehalten wird, wo wer einen Fehler gemacht hat.

Ganz nahe am Geschehen sind die Parcourshelfer. Sie sorgen dafür, dass nach einem Abwurf die Hindernisse wieder hergestellt werden und für einen idealen Untergrund. Diese Arbeit beginnt schon Wochen vor dem ersten Ritt, berichtet Helfer und Reiter Eric Kabernagel aus Jaderaußendeich.

Ein „Urgestein“ ist der 76-jährige Gerd Tillner aus Jaderberg, der dem Reitclub über 40 Jahre angehört und sich für keine Arbeit zu schade ist. Wichtig ist für ihn der Zusammenhalt und das alle mitziehen. Tillners Motto: „Wir sind im Reitclub alle gleich. Nur miteinander geht es.“ Dieses Motto beherzigen beim Jader RC alle. Auch ein Grund, warum alles so reibungslos lief.

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