Oldenburg - Der VfB Oldenburg hat wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Mit einem deutlichen 4:0-Sieg beendete der Fußball-Regionalligist von Trainer Dario Fossi die Serie von drei sieglosen Spielen in Folge und bleibt damit Spitzenreiter Werder Bremen II mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Fersen.
Trainer zufrieden
In einem Spiel, das für den Einzug in die Aufstiegs- bzw. Abstiegsrunde keine Bedeutung mehr hatte, zeigte der VfB vor 833 Zuschauern im Marschwegstadion, dass man die durchwachsenen Leistungen der Vorwochen vom Tisch fegen wollte. Fossi war nur mit der Torausbeute nicht ganz einverstanden: „Dem Spielverlauf nach war es natürlich möglich, dass wir noch mehr Tore hätten erzielen können. Nach der Pause haben wir etwas nachgelassen. Dennoch bin ich mit dem 4:0 insgesamt zufrieden.“
Vorne viele Chancen
Lüneburg sah sich vom Anpfiff an mächtig unter Druck gesetzt und hatte dem Sturmlauf der Gastgeber kaum etwas entgegenzusetzen. Nach einem Abseitstor von Maik Lukowicz (7. Minute) machte es der Stürmer des VfB vier Minuten später besser, als er einen Pass von Gazi Siala direkt annahm und den Ball zur frühen 1:0-Führung ins Tor drückte. Sehenswert dabei war die Vorbereitung von Siala, der die Gegenspieler reihenweise stehen ließ und fast über das gesamte Spielfeld dribbeln konnte. „Ich wurde von hinten super freigespielt, habe den freien Raum vor mir gesehen und bin einfach losmarschiert“, sagte der Mittelfeldspieler. Der VfB machte weiter Druck und setzte sich in der Lüneburger Hälfte fest. Kapitän Max Wegner ließ sich in der 20. Minute die Chance zum 2:0 nicht nehmen und nur vier Minuten später war es wiederum Lukowicz, der einen Pass von Ayodele Adetula aufnahm und das 3:0 erzielte. Nach einem Foul von Lüneburgs Stefan Wolk an Wegner scheiterte dieser beim fälligen Strafstoß an Torwart Birjukov. Zwei direkte Nachschüsse blieben in der Abwehr hängen.
Hinten mit Dreierkette
Nach der Halbzeitpause wurde Lüneburg mutiger und drückte auf den Anschlusstreffer, doch auch die Gäste hatten ihre Probleme mit der Chancenauswertung. Die Leichtigkeit der VfB-Angriffe war verflogen, da Lüneburg jetzt höher verteidigte und mutiger nach vorne spielte. Die VfB-Abwehr um den umsichtigen Marcel Appiah stand sicher und ließ nichts Zählbares für die Gäste zu. „Wir haben heute mit einer Dreierkette gespielt, die wir in der Woche auch trainiert hatten und die Abwehr stand“, sagte Appiah: „Nachdem Lüneburg nach der Pause umgestellt hat, haben bei uns zunächst die Lösungen gefehlt. Wichtig ist aber, dass wir wieder eine Orientierung gefunden haben.“ In der 74. Minute nutzte Rafael Brand eine Vorlage vom eingewechselten Affamefuna Ifeadigo und traf zum 4:0-Endstand.
VfB Oldenburg: Boevink – Appiah, Deichmann, Zietarski, Wegner (65. Ifeadigo), Siala, Adetula (79. Niehues), Maik Lukowicz (46. Brand), Kaissis, Engel (46. Saka), Knystock.
