OLDENBURG - Ein durchweg positives Resümee für die Saison konnte die Abteilungsleiterin Gabi Wollstein bei der Versammlung der Leichtathletik-Abteilung des DSC Oldenburg ziehen. So verwies die Spartenleiterin vor den anwesenden jugendlichen Athleten und deren Eltern sowie den Vereinstrainern, Helfern und Kampfrichtern auf weiter gestiegene Zahlen von leichtathletiktreibenden Kindern und Jugendlichen.
Daher seien beim DSC inzwischen acht Trainer im Einsatz, um allen das leichtathletische Rüstzeug zu vermitteln – und das mit Erfolg, wie Wollstein anhand der Erfolgsbilanz des Jahres 2010 nachweisen konnte. Denn im Mittelpunkt der Versammlung stand die Ehrung der jahresbesten Leichtathleten des DSC.
„Wir haben die Messlatte hinsichtlich der Ehrungen bewusst sehr hoch gelegt“ betonte die Abteilungsleiterin, „umso erfreulicher ist es, dass eine ganze Reihe von Athletinnen und Athleten die anspruchsvollen Kriterien für eine Auszeichnung erfüllen konnte“.
Spitzenresultate lieferten etwa die Schülerinnen des DSC – Marie-Anna Dunkhase, Fenja Mager, Ruth Müller, Friedelinde Petershofen und Maike Unland – ab. Mit dem Gewinn der Landesmeisterschaft im Mannschaftsmehrkampf der Klasse W 14/15 und einer ganzen Reihe vorderer Platzierungen bei diversen Landesmeisterschaften war diese Gruppe besonders erfolgreich. Sie stellte in diesem Jahr in Marie-Anna Dunkhase sogar die drittbeste deutsche Weitspringerin (5,55 m) der Klasse W 14.
Als bester Jugendlicher des Jahres 2010 erhielt der Mittelstreckler Leonard Hartung eine Auszeichnung. Er war mit 1:54:11 Min. schnellster Niedersachse auf der 800-m-Distanz und gewann neben der Landesmeisterschaft auch noch den norddeutschen Titel auf seiner Spezialstrecke.
Erneut haben derweil die vom DSC ausgerichteten Leichtathletiksportfeste für die Grundschulen des Stadtsüdens sowie für die beiden ersten Jahrgänge der Oldenburger Gymnasien großen Anklang gefunden. Die Veranstaltung für die Grundschulen wird auch im kommenden Jahr auf dem Sportplatz an der Klingenbergstraße stattfinden. Das Sportfest für die Gymnasien wird dagegen für ein Jahr ausgesetzt – der DSC will es aber ab 2012, dann im hoffentlich schon fertiggestellten Marschwegstadion, mit den für eine solche Veranstaltung angemessenen Bedingungen wieder fortsetzen.
