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VfL Oldenburg empfängt Leverkusen Auf Pokal-Kür folgt Liga-Punkte-Pflicht

Otto-Ulrich Bals

Oldenburg - Als Kathrin Pichlmeier unmittelbar nach dem Viertelfinal-Triumph gegen Buchholz-Rosengarten vor begeisterten Fans die „Humba“ anstimmte, war die Oldenburger Pokalwelt in bester Ordnung. Auch Trainer Niels Bötel genoss das bunte Treiben. Wohlwissend: In der Bundesliga müssen die VfL-Handballerinnen jetzt dringend nachlegen. Das war auch der Grund, warum Bötel eine Stunde nach Spielschluss (noch) nicht über das nun anstehende Halbfinale gegen den Nordrivalen Buxtehuder SV sprechen wollte.

Vorsprung schmilzt

„Das ist noch lange hin“, meinte der Chefcoach mit Blick auf das Final-Four-Wochenende Ende Mai in Stuttgart: „Wir haben nach der Niederlagenserie in der Bundesliga nun eine gute Vorstellung gesehen und natürlich freue ich mich über den Einzug ins Halbfinale, aber ab sofort muss unser ganzer Fokus auf den Klassenerhalt gerichtet sein.“ Mit 9:19 Punkten ist der VfL Oldenburg in der Bundesliga bis auf Platz elf abgerutscht. Der Abstand zu den abstiegsgefährdeten Clubs auf den Rängen 12 bis 14 – Bad Wildungen, Zwickau und Rosengarten – ist auf drei Zähler zusammengeschmolzen.

VfL-Chef nachdenklich

Eine Situation, die auch den VfL-Bundesliga-Geschäftsführer sehr nachdenklich stimmt. „Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir im März nicht völlig leer ausgehen. In diesem Monat kann sich viel entscheiden – zu unseren Gunsten oder Ungunsten“, weiß Andreas Lampe um die besondere Brisanz im Tabellenkeller. Das Team trifft im März noch auf Bayer Leverkusen, die Neckarsulmer Sport Union, TuS Metzingen, HSG Blomberg-Lippe und den Buxtehuder SV. „Das sind fünf Spiele innerhalb von 18 Tagen. Das ist ein schweres Programm. Aber egal, jetzt müssen Punkte her. Ich denke, dass wir dazu auch gute Chancen haben“, sagt Lampe vor dem Auftakt in die angesprochene Fünfer-Serie an diesem Sonntag (16.30 Uhr, kleine EWE-Arena) gegen den Tabellennachbarn Leverkusen.

Schwung mitnehmen

Selbstredend wollen die VfL-Frauen den Schwung aus dem Pokalspiel mitnehmen. „Wir haben gegen Rosengarten Selbstvertrauen getankt. Der Sieg und die Art und Weise waren wichtig, nachdem wir schlecht aus der Corona-Zwangspause gekommen waren“, erwartet Nationalspielerin Maike Schirmer eine Partie zweier Teams, „die wissen, worum es geht“. Die Rechtsaußen ist sich mit Bötel einig: „Leverkusen ist schwer auszurechnen, aber schlagbar.“

Das sagt Bötel

Bötel stimmt vor allem die Leistungssteigerung in der Defensivarbeit und die konditionelle Vorstellung gegen Rosengarten optimistisch. „Da haben wir gezeigt, dass wir mithalten können, dass es wieder geht. Mit diesem Wissen und einem guten Gefühl werden meine Spielerinnen in die Partie gegen Leverkusen gehen“, betont Bötel. Er rechnet nicht, aber der Trainer weiß auch: Drei Siege aus den verbleibenden zwölf Punktspielen würden Oldenburg zum Klassenerhalt reichen. Mit dann 15 Zählern wären die VfL-Frauen gerettet. Diese möchte Bötel am liebsten noch im März erreichen. Dann wäre der Druck raus, er könne seine Team weiterentwickeln – und ganz entspannt auch ans Pokal-Halbfinale denken.

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