Oldenburg/Bad Zwischenahn - Noch sind es 16 Tage bis zum Start des „Rügenwalder Mühle Nordwest-Cup“ am 24. Januar und schon sind mehr als 220 Teilnehmer angemeldet. Aber die Organisatoren des großen Schach-Turniers erwarten noch einige mehr. „Im vergangenen Jahr hatten wir letztlich 365 Teilnehmer, da waren um diese Zeit noch nicht so viele Anmeldungen da“, sagt Hans-Gerd Arntken. Gemeinsam mit Jürgen Wempe, ihren Ehefrauen Marianne Arntken und Anke Wempe sowie mit Eckhard Weller und Gerd Wiechmann plant er die 21. Auflage des großen Turniers, das auch in diesem Jahr wieder hervorragende internationale Spieler anzieht.

Sieben Großmeister, der höchstmögliche Titel für einen Schachspieler, drei Internationale Meister und sechs Fide-Meister stehen bereits auf der Meldeliste. „Auch Vorjahressieger Marco Thinius hat inzwischen den Titel Internationaler Meister erreicht“, berichtet Wempe.

Die weiteste Anreise hat ein Spieler aus Indien. „Viele hervorragende Spieler planen regelrechte Tourneen zu diversen europäischen Turnieren und einige davon kommen auch nach Bad Zwischenahn“, sagt Arntken. Trotz der Unterstützung durch den Hauptsponsor Rügenwalder Mühle und von der Bad Zwischenahner Touristik können die Zwischenahner die besten unter den Großmeistern mit 1000 Euro Preisgeld für den ersten Platz im A-Turnier nicht anlocken. Dafür ist der Nordwest-Cup ein wichtiges Turnier für den Nachwuchs.

Die Jugendkader des Schachbezirks Oldenburg Ostfriesland und des Niedersächsischen Schachverbands sind traditionell stark vertreten und können hier mit direkter Unterstützung ihrer Trainer Turniererfahrung sammeln.

Veranstalter des Turniers sind der Schachclub Schwarzer Springer Bad Zwischenahn und der Schachklub Union Oldenburg. Spieler können sich für die A-, B-, und C-Turniere noch bis Donnerstag, 24. Januar, bis 15.30 Uhr anmelden, um 16.30 beginnen dann die ersten Partien. Gespielt wird in Bad Zwischenahn bis zum Sonntag, 27. Januar, die Siegerehrung ist abends um 20 Uhr. Mehr Infos unter der Adresse

Christian Quapp
Christian Quapp Redaktion Westerstede