OLDENBURG - Die SG Bloherfelde/Eintracht war zum Siegen verdammt. Doch das Team um Rasmus Kossel behielt die Nerven.
Von Henning Busch
OLDENBURG - Es ist vollbracht. Dank großer Nervenstärke und eines taktischen Schachzugs im zweiten Spiel des Tages haben sich die Badminton-Spieler der SG Eintracht Oldenburg nach zwei deutlichen Siegen gegen USC Braunschweig (6:2) und BV Gifhorn (7:1) am letzten Spieltag der Niedersachsenliga den Klassenerhalt gesichert. Durch den Doppelerfolg wurde überdies mit dem vierten Platz in der Endabrechnung die bisher beste Platzierung in der Vereinsgeschichte der SG unter Dach und Fach gebracht.„Wir sind durchaus mit gemischten Gefühlen zum Abschlussspieltag nach Peine gereist“, gab Rasmus Kossel zu. Schließlich mussten unbedingt zwei Siege her und Mixed-Spielerin Beryl Bolduan stand nicht zur Verfügung.
In der ersten Partie des Tages stand der SG Eintracht der Tabellenletzte USC Braunschweig gegenüber. Nach den Doppeln führten die Eintrachtler bereits mit 3:0. Lediglich Kamil Kwiatkowski und Malte Schütte mussten dabei über drei Sätze gehen, gewannen aber letztlich noch sicher mit 3:15, 15:9 und 15:5.
Nachdem die am vergangenen Spieltag noch schmerzlich vermisste Christine Zwick im Fraueneinzel (11:4, 11:3) den vierten Punkt geholt hatte, sicherte Kwiatkowski nach einem starken Einzel (15:2, 15:3) den Siegpunkt gegen Braunschweig. Am Ende erspielten sich die Oldenburger ein klares 6:2. Lediglich das Mixed und das dritte Männereinzel mussten abgegeben werden.
Durch einen Sieg über den BV Gifhorn konnte somit das Abstiegsgespenst endgültig vertrieben werden. Dementsprechend konzentriert ging es in die Doppelspiele. Aus taktischen Gründen stellten die Eintrachtler ihre Doppel um. Das Duo Kwiatkowski/Schütte rückte ins erste, Bolduan/Kossel spielten das zweite Männerdoppel. Die Umstellung sollte sich auszahlen. Beide Kombinationen konnten gewinnen und das Frauendoppel Zwick/Dinkelbach sicherte einen beruhigenden 3:0-Zwischenstand. Dass der BV Gifhorn nicht mehr ausgleichen konnte, lag an den starken Einzelauftritten von Christine Zwick, Kamil Kwiatkowski und Rasmus Kossel, die die Oldenburger mit 6:0 in Front brachten. Nach erfolgreichem Mixed konnte die verletzungsbedingte Aufgabe von Malte Schütte verschmerzt werden.
