OLDENBURG - Nach einer kurzen Weihnachts-Pause sind beide Basketball-Mannschaften von Trainer Thomas Glasauer an diesem Wochenende wieder gefordert. Während die Regionalliga-Korbjäger des Oldenburger TB am Sonnabend um 20.15 Uhr auf Alba Berlin II treffen (Halle am Haarenufer), treten die Junior Baskets Oldenburg in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga bei den Young Dragons Quakenbrück an (Sonntag, 14 Uhr, Sporthalle Badbergen).

Am liebsten hätten die Oldenburger die Regionalliga-Partie des OTB gegen Albas Bundesliga-Reserve in das Vorprogramm des BBL-Spitzenspiels der Baskets gegen Alba integriert; dies war jedoch aus technischen Gründen nicht möglich. Und auch eine Spielverlegung ist aufgrund des engen Terminkalenders in der Halle am Haarenufer kaum realisierbar. „Daran stören wir uns nicht“, lenkt Coach Glasauer die Konzentration auf das Sportliche, „auch wenn wir natürlich eigentlich vor mehr Zuschauern spielen möchten.“

Gegen Berlin wartet eine große Herausforderung auf den OTB, denn die Gäste reisen als Tabellendritter und mit 14:6 Punkten an die Hunte. „Ich habe mich schon vor Saisonbeginn auf diese Partie gefreut“, gibt Glasauer zu. „Einerseits kenne ich Trainer Henrik Rödl gut, andererseits gefällt mir das Berliner Konzept mit der Konzentration auf sehr junge Spieler.“

Vier Spieler punkten auf Seiten der Hauptstädter im Schnitt zweistellig: Thomas Schoeps (15,3 Punkte), Oliver Clay (13,6), Oskar Faßler (12,2) und Andreas Seiferth (11,6). Bei Clay besteht allerdings die Möglichkeit, dass er am Sonnabend im Kader von Albas Erstliga-Mannschaft steht und nicht am Haarenufer aufläuft.

Für die Junior Baskets zählt auswärts an diesem Wochenende nur ein Sieg. Bei den Young Dragons Quakenbrück, die mit 0:18 Punkten das Tabellenende zieren, wollen die Oldenburger unbedingt den ersten Erfolg in der Fremde feiern. Bei vier Reisen gab es bis dato vier Niederlagen. „Das ist der Hauptgrund, warum wir der Musik momentan hinterher laufen. Wenn wir auswärts nicht gewinnen, haben wir keine Chance auf die Playoffs.“

Ein Sieg würde den Junior Baskets hingegen eine ausgeglichene Bilanz (momentan 8:10 Punkte) und neue Hoffnung im Kampf um einen Playoff-Platz bescheren. Glasauer nimmt die Favoritenrolle an, warnt aber vor dem Gegner: „Quakenbrück hat sich trotz der vielen Niederlagen zu steigern gewusst und in Ben Sharoni einen exzellenten Neuzugang integriert, der sehr vielseitig agiert.“

Das Spiel findet übrigens in Badbergen statt, da die Artland Arena Opfer eines Wasserschadens wurde und erst zum Euro-Cup-Spiel der Dragons gegen Belgrad am kommenden Dienstag wieder zur Verfügung stehen wird.