OLDENBURG - OLDENBURG - In einer emotionsarmen Begegnung, in der es am letzten Spieltag der Basketball-Regionalliga sowohl für den Oldenburger TB als auch für das im Schlussspurt gegen Meister MBC Halle gescheiterte Lok Bernau um nichts mehr ging, sorgte Pavel Becka für den mit Abstand bewegendsten Moment – in der Halbzeitpause.
Mit stehenden Ovationen und lang anhaltendem Beifall wurde der 34-Jährige von den 350 Zuschauern in der Halle am Haarenufer bedacht, als er von Basketball-Abteilungsleiter Benno Bünnemeyer nach einer Laudatio auf sein zehnjähriges erfolgreiches Engagement beim OTB – darunter im Jahr 2000 der Aufstieg in die Bundesliga – offiziell verabschiedet wurde. Ebenso wie Henning Haseleu (25) streifte sich der langjährige tschechische Nationalspieler gestern zum letzten Mal das OTB-Trikot über, weil er sich ganz dem Abschluss seines Studiums widmen möchte.
Natürlich wurde aber auch nach der Pause (44:33) noch weiter Basketball gespielt. Am Ende setzten sich die Oldenburger gegen Bernau (40:8 Punkte), das einen Tag nach dem 100:82-Erfolg vom MBC Halle (42:6) gegen TK Hannover keine Chance mehr auf den Titelgewinn hatte, mit 94:84 durch. Während Becka als bester Rebounder des OTB und Haseleu einen ansonsten eher unauffälligen Auftritt über die Bühne brachten, machte Youngster Jasper Knoch mit 24 Punkten auf sich aufmerksam. Beste Werfer bei den „Rimrockers“, die praktisch nur in Korbnähe sicher zu punkten wussten, waren Jacob Ndi (18) und in Teoman Öztürk (17) – einst Alba Berlin – ein alter Weggefährte Beckas aus Erstliga-Zeiten.
Oldenburger TB: Adamc-zewski (14 Punkte/davon 2 Dreier), Lipke (13), Evans (2), Becka (9), Bambuljak (n.e.), Pazur (9/1), Schaefermeyer (9), Knoch (24), Haseleu (4), von Döllen (10/1).
