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NWZonline.de Sport

Baskets Oldenburg setzen sich gegen Bamberg durch

02.12.2019

Oldenburg Die EWE Baskets Oldenburg haben Brose Bamberg die erste Auswärtsniederlage in der Basketball-Bundesliga zugefügt. Die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic setzte sich am Sonntagabend in einer umkämpften Partie mit 71:68 (42:32) durch. Für die Oldenburger war es vor 5703 Zuschauern in der großen Arena der vierte Heimsieg in dieser Saison. Bester Werfer bei den Oldenburgern war Rickey Paulding mit 20 Punkten, für die Bamberger erzielte Assem Marei die meisten Zähler (17).

Baskets-Trainer Drijencic ließ gegen Bamberg seine beiden Spielmacher Braydon Hobbs und Tyler Larson ran. Der 27-jährige Larson begann hierbei von Anfang an, Hobbs nahm zunächst auf der Bank Platz. Drijencic schickte die beiden Aufbauspieler aber auch phasenweise gleichzeitig auf das Parkett. Der US-Amerikaner Gerry Blakes fiel derweil der Ausländerbeschränkung (nur sechs Spieler im Kader erlaubt) in der Bundesliga zum Opfer und setzte gegen die Franken aus. Seine Rückkehr bei den Oldenburgern feierte hingegen Robin Amaize, der nach überstandener Bänderverletzung wieder im Kader stand.

Beide Mannschaften gestalteten die ersten zehn Minuten ausgeglichen. Das erste Viertel war von zahlreichen Führungswechseln geprägt. Zwar erwischten die Gäste aus Bamberg zunächst den besseren Start und gingen nach vier Minuten mit 8:2 in Führung, doch die Baskets antworteten postwendend und gingen schließlich mit einer knappen Drei-Punkte-Führung in die Viertelpause (19:16).

Zu Beginn des zweiten Abschnitts bot sich dasselbe Bild: Keines der beiden Teams konnte sich entscheiden absetzen. Erst Mitte des zweiten Viertels erspielten sich die Oldenburger in einer intensiv geführten Partie einen kleinen Vorsprung (30:26/16. Minute), den die Baskets bis zur Halbzeitpause auf zehn Punkte ausbauten (42:32).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung eng, beide Teams verteidigten leidenschaftlich. Die Baskets kamen von der Dreierlinie kaum zum Zug. Dafür trafen die Oldenburger ihre Würfe aus der Zone. Aber auch Bamberg traf nun besser und verkürzte den Rückstand im Laufe des dritten Viertels kontinuierlich. Nach 26 Minuten hatten die Gäste den Rückstand schließlich halbiert (48:43). Doch immer, wenn die Franken wieder gefährlich nah herankamen, war Paulding zur Stelle. Der Kapitän hielt die Bamberger auf Abstand. Und so ging es mit 55:51 ins Schlussviertel.

Die letzten zehn Minuten entwickelten sich dann noch einmal zu einem wahren Krimi. Sechs Minuten vor dem Ende der Partie zogen die Bamberger erstmals wieder an den Oldenburgern vorbei und übernahmen die Führung (60:59/34.). Dann eine Schrecksekunde: Nach einem Block von Nathan Boothe kam dieser unglücklich auf dem Boden auf und musste drei Minuten vor Schuss das Parkett humpelnd verlassen, offenbar war eine Knieverletzung der Grund. Eine Diagnose steht noch aus. Kurz nach dieser Verletzungsunterbrechung brachte Rasid Mahalbasic seine Oldenburger wieder in Front (65:64). Diesen Vorsprung brachten die Baskets mit Glück und Geschick über die Zeit. Unmittelbar vor Schluss hatten die Bamberger noch die Chance, auf einen Punkt heranzukommen, beide Freiwürfe verfehlten aber ihr Ziel. Die Gäste legten wegen einer möglicherweise noch auszutragenden Restspielzeit von einigen Sekunden Protest gegen die Spielwertung ein.

Nun haben die Baskets erneut eine Woche Pause und Zeit zur Regeneration. Erst am kommenden Sonntag (18 Uhr) empfangen die Oldenburger RP Ulm.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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