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NWZonline.de Sport

Baskets siegen nach Extraschicht gegen Frankfurt

12.02.2020

Oldenburg Nervenkitzel bis zum Schluss: Die EWE Baskets Oldenburg mussten am Dienstagabend in einer hart umkämpften und spannenden Partie eine Extraschicht einlegen. Gegen die Frankfurt Skyliners setzte sich der Basketball-Bundesligist beim 85:81 (71:71, 32:45) nach Verlängerung durch. Bester Werfer bei den Oldenburgern um Trainer Mladen Drijencic war Rickey Paulding mit 23 Punkten.

Nach einem zerfahrenen Beginn mit gleich drei Fehlpässen stabilisierten sich die Baskets vor 5617 Zuschauern in der großen EWE-Arena so langsam. Die erhofften Korberfolge blieben allerdings aus. Da aber auch die Gäste aus Hessen wenig Glück im Abschluss hatten, blieb die Partie in den ersten zehn Minuten eng. Fünf Sekunden vor dem Viertelende setzte Tyler Larson noch einmal zum Sprint an und lief von Korb zu Korb. Mit der Schlusssirene erzielte der US-Amerikaner so per Korbleger das 15:17.

Die Partie blieb aber von Fehlern belastet. Kurz nach Wiederbeginn leistete sich Oldenburgs Rasid Mahalbasic einen Fehlpass – sein Zuspiel fand den an der Dreierlinie wartenden Philipp Schwethelm nicht. Frankfurt spielte aggressiv und ließ den Baskets wenig Raum zur Entfaltung. Besonders Oldenburgs Center bekam das zu spüren. Mahalbasic wurde von den Frankfurtern in dieser Phase oft in die Zange genommen. Zudem gelang den Gästen offensiv nun mehr.

Nach 15 Minuten sahen sich die Oldenburger mit dem ersten größeren Rückstand konfrontiert (22:30). Matthew McQuaid stellte die Baskets-Defensive immer wieder vor Herausforderungen. Der flinke Frankfurter Guard erzielte bis zur Halbzeit elf Zähler und war vor allem aus der Distanz (75 Prozent) brandgefährlich. Zur Halbzeit lagen die Baskets 32:45 hinten.

In der Kabine schien Baskets-Coach Drijencic die richtigen Worte gefunden zu haben. Oldenburg war wie ausgewechselt. Schwethelm leitete mit gleich zwei Dreiern hintereinander die Aufholjagd der Baskets ein. Als dann auch noch Mahalbasic aus der Mitteldistanz zum 40:45 traf (22. Minute), nahm Gäste-Trainer Sebastian Gleim eine Auszeit. Doch diese brachte die Hausherren nicht aus dem Konzept. Zwar stoppten die Frankfurter den 10:0-Lauf der Oldenburger (42:47/24.), doch die Baskets waren nun im Spiel.

Spätestens als Paulding zum Korb zog, den Ball trotz eines Fouls in der Reuse versenkte und den anschließenden Freiwurf zum 52:52 verwandelte (29.), stand die Halle Kopf. Noch lauter wurde es, als Karsten Tadda kurz danach einen Fastbreak, also einen Tempogegenstoß, im Korb unterbrachte und damit die Führung besorgte 54:52 (29.) Und so richtig laut wurde es schließlich, als Kapitän Paulding mit der Sirene seinen Dreier zum 57:54 versenkte.

Auch wenn die Baskets das dritte Viertel mit 25:9 deutlich für sich entschieden, war das Spiel längst nicht durch. Frankfurt stemmte sich gegen die Niederlage und gestaltete die Begegnung bis in die Verlängerung offen. Erst als Frankfurts Lamont Jones drei Sekunden vor Schluss zwei seiner drei Freiwürfe verwarf, war die Partie entschieden.

Für die Oldenburger steht an diesem Sonntag (20.30 Uhr) nun mit dem Pokalfinale bei Alba Berlin der vorläufige Höhepunkt der Saison an.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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