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Basketball-Bundesliga, Playoffs und Europa Auf Baskets Oldenburg warten Wochen der Entscheidungen

Oldenburg - Der Kampf um den vierten Platz in der Basketball-Bundesliga, ein neuer Playoff-Modus und der Blick nach Europa: Den EWE Baskets Oldenburg stehen spannende Wochen ins Haus.

Die Bundesliga

In der Liga steht die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic gut da. Die Oldenburger liegen auf Platz vier in der Tabelle – das ausgeschriebene Ziel der Baskets in dieser Saison. Dieser bedeutet das Heimrecht in den Playoffs. Doch vier Spieltage vor Schluss wird der Druck größer.

Die Merlins Crailsheim (Platz 5) sitzen dem Drijencic-Team im Nacken. Und auch die Hamburg Towers (6) klopfen noch an die Tür. Auch weil die Baskets durch die Niederlage am vergangenen Samstag gegen RP Ulm (75:93) an Boden verloren haben. Umso wichtiger ist für den Bundesligisten aus Oldenburg die Partie in der Bankenmetropole Frankfurt an diesem Sonntag (15 Uhr). Mit einem Erfolg über die Skyliners würden die Baskets ihr kleines Polster verteidigen. Zumal die Drijencic-Schützlinge nach dem Frankfurt-Spiel noch im direkten Duell auf die Crailsheimer (Mittwoch, 5. Mai) treffen. Die Baskets haben sogar noch die Chance, auf Platz drei zu klettern – dort steht der FC Bayern.

Die Playoffs

Anstatt wie gewohnt im Wechsel, werden die Playoff-Begegnungen nun im Rhythmus „Heim-Heim-Auswärts-Auswärts-Heim“ gespielt – dieser Modus ist an das Format der nordamerikanischen Profiliga NBA angelehnt. „Ich finde diesen Modus richtig“, sagt Oldenburgs Clubchef Hermann Schüller: „Die Risiken lassen sich dadurch besser kontrollieren.“ Die Fahrerei zwischen den Spielen wird dadurch eingeschränkt. Durch die zwei Heimspiele zu Beginn steigen für das Heimteam die Chancen – auch wenn weiterhin keine Zuschauer zugelassen sind. Ein Grund mehr, den vierten Platz am Ende der Hauptrunde inne zu haben. Zumal der Clubchef die Hoffnung auf Publikum noch nicht ganz begraben hat: „Ich hoffe auf Fans in der Arena.“

Die Champions League

„Die Baskets müssen sich international präsentierten“, findet Schüller. Schließlich hätten die Oldenburger Basketballer über die Grenzen Deutschlands hinaus eine gewisse Strahlkraft. Coronabedingt verzichteten die Baskets vor Beginn dieser Saison auf eine Teilnahme in der Champions League – zuvor spielte der Bundesligist mit Unterbrechungen im Eurocup sowie in der Champions League. Grundsätzlich sei es „aus hygienischen und finanziellen Gründen die richtige Entscheidung“ gewesen, auf eine Teilnahme auf europäischer Bühne zu verzichten, so Schüller.

Der Eurocup – dort spielten die Baskets zuletzt in der Saison 2019/20 – komme diesmal nicht infrage. Der Wettbewerb soll angepasst werden und entspreche dann dem Ligasystem der Euroleague. Sportlich wie auch wirtschaftlich – Oldenburg müsste den Kader vergrößern, um konkurrenzfähig zu sein und die Belastung abzufedern – sei der Eurocup nicht erstrebenswert. „Wir wollen unsere Spieler nicht kaputtspielen“, sagt Schüller.

Die Champions League hingegen sei durch den Turniermodus mit Gruppenphase und K.o.-Runde überschaubarer und wirtschaftlich vertretbar: weniger Spiele gleich weniger Verletzungen. Und: Es winkt ein Startgeld in Höhe von etwa 50 000 Euro. Bei einem Turniersieg lockt ein Preisgeld von einer Million Euro. Ob die Baskets in der kommenden Saison international spielen, entscheide sich in den kommenden zwei Wochen, so Schüller – die Voraussetzungen seien gegeben.

Niklas Benter
Niklas Benter Sportredaktion
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