Oldenburg - Auch die EWE Baskets Oldenburg müssen sich den schwierigen Bedingungen in der Corona-Pandemie anpassen und stellen auf Kurzarbeit um. Das teilte der Club am Dienstagnachmittag mit. Da der Spielbetrieb in der Basketball-Bundesliga vorerst bis Ende April ausgesetzt ist, fallen wichtige Einnahmen für den Club von der Maastrichter Straße weg. Ein Großteil der Kosten aber laufe weiter. Deshalb gehen ab 1. April alle Mitarbeiter, aber auch Spieler und Trainer für zwei Monate in Kurzarbeit.

„Ich bin sehr glücklich und ich bin sehr stolz auf alle hier, weil sie diesen harten Schritt mit großer Überzeugung mitgehen. Wir kämpfen und ziehen alle an einem Strang“, sagte Geschäftsführer Hermann Schüller. Die Kurzarbeit ist seiner Ansicht nach nicht nur als Bekenntnis zum Club zu verstehen, sondern auch als „gemeinsame Maßnahme aller, um auch die Liquidität der EWE Baskets sicherzustellen.“

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Oldenburg

Zudem will Schüller „mit allen Kräften und im Zusammenspiel mit der Liga“ darauf hinwirken, dass die derzeit ausgesetzte Basketball-Saison noch zu Ende gespielt werden kann, auch wenn noch nicht abzusehen sei, wann das seitens der Behörden möglich sei. Sobald aber die Saison fortgesetzt wird, werde auch die Kurzarbeit beendet, versicherten die Baskets.

Mathias Freese
Mathias Freese Sportredaktion