OLDENBURG - Mit dem „Super-Dienstag“ wie das US-amerikanische Wahlvolk geben sich die EWE Baskets erst gar nicht ab. Die Oldenburger Bundesliga-Basketballer befinden sich derzeit in ihrem „Super-Februar“, nach dessen Ablauf die Saisonziele vielleicht korrigiert werden müssen. Nach der Auftakt-Niederlage gegen Bundesliga-Titelträger Bamberg schafft das noch nicht ausverkaufte Achtelfinal-Heimderby im BBL-Pokal an diesem Mittwoch (20 Uhr, EWE-Arena) gegen Vizemeister Artland Dragons in diesem Wettbewerb Fakten.

„Die Quakenbrücker spielen schnell und haben in ihrem Kader viele Akteure auf demselben hohen Niveau. Die Erfolge in der Liga und im Uleb-Cup sind ja kein Zufall“, sagte Predrag Krunic. Der Trainer der Oldenburger Basketballer nannte zugleich den Schlüssel zum Sieg: „Wir müssen noch besser verteidigen als am Sonntag.“

Dabei war der Beginn des vergangenen Spiels nach seinem Geschmack. „In der Anfangsphase haben wir Bamberg mit unserer harten Defensive überrascht. Es hat bis ins zwei Viertel hinein gedauert, bis sich der Gegner darauf eingestellt hatte“, so Krunic. Dass er das im weiteren Verlauf immer besser tat, schmälerte die Erfolgsaussichten, auch wenn es am Ende ziemlich knapp war.

Die Quakenbrücker („Im Moment das beste Team“) vertrauen auf ihre Center Adam Chubb und Darius Hall sowie die Kräfte John Goldsberry, Chad Prewitt, Lamont McIntosh und Terrance Thomas. Klar ist aber, dass auch die Dragons nur fünf Spieler zur gleichen Zeit aufs Feld bringen dürfen.

Mit einer stimmgewaltigen Kulisse könnte bei Oldenburg akustisch der sechste Mann hinzukommen. Das weiß auch Predrag Krunic. „Ich wünsche mir am Mittwoch während der ganzen 40 Minuten so eine Unterstützung wie in der Schlussphase gegen Bamberg.“ Vielleicht können die Baskets dann ihren „Super-Mittwoch“ feiern. Karten sind an der Abendkasse ab 18.30 Uhr erhältlich.

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