OLDENBURG - Zum wiederholten Mal konnten sich die Basketballer des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte Oldenburg für die Endrunde um die Deutsche Basketballmeisterschaft der Schulen für Hörgeschädigte qualifizieren.

Sowohl die Mädchen als auch die Jungen setzten sich beim Regionalturnier Nordost in Bremen gegen die Mannschaften aus Hamburg, Schleswig, Bremen und Braunschweig durch. Vor allem der Sieg der fast komplett neuformierten Jungenmannschaft überraschte.

Vom 22. bis zum 24. April 2008 treffen in der Bundeshauptstadt Berlin die jeweils vier besten U-18-Basketballmannschaften der deutschen Hörgeschädigtenschulen bei den Mädchen und den Jungen aufeinander. Im Kampf um den Titel spielen die Oldenburger Korbjägerinnen gegen die Sieger der Regionen West (Dortmund), Süd (München) und Mitte (Frankenthal). Die Jungen treffen auf Osnabrück, München und Frankenthal.

Die Erfolgsaussichten der Oldenburger sind nur schwer einzuschätzen. Die Jungenmannschaft tritt als Titelverteidiger mit Außenseiterchancen an. Es gilt vor allem, Erfahrungen zu sammeln im Hinblick auf das Jahr 2009. Die Mädchen hoffen an die letztjährige Vizemeisterschaft anknüpfen zu können.

Die Oldenburger Schüler trainieren regelmäßig im Rahmen einer schulischen Arbeitsgemeinschaft und bereiten sich auf das Großereignis in Berlin vor. Professionellen Anschauungsunterricht erhielten die Schüler durch eine gemeinsame Trainingseinheit mit den Bundesliga-Basketballern Daniel Strauch und Jasmin Perkovic von den EWE Baskets Oldenburg.

Für Oldenburg nehmen an der Endrunde teil: Jana Ritter, Nancy Aliu, Anika Hinrichs, Karin Keuter, Marijke Mauer, Pia Baltruschat, Ann-Kathrin Kirschke, Nina de Wall, Lena Schwarz und Janina Liske sowie Maurice Handke, Andreas Meyerdierks, Benjamin Schmitz, Markus Ratje, Björn Mahlstedt, Joscha Rösner, Ramazan Ucar, Sören Reifschneider, Jan-Niklas Harms, Tobias Keil, Alexander Bossert und Fabian Proske mit ihren Basketball-Lehrern Ingrid und Bodo Fischer.