OLDENBURG - Während sich an diesem Sonnabend (15 Uhr, Haarenufer) zwei Oldenburger Basketballgrößen vom Publikum verabschieden, werden sich bereits einige der Nachwuchskräfte für die kommende Saison empfehlen.

Im Spiel zwischen dem designierten Meister der 1. Basketball-Regionalliga, dem Osnabrücker SC, und der Mannschaft des Oldenburger TB geht es sportlich gesehen nicht mehr um viel. Trotzdem erwartet Trainer Thomas Glasauer ein munteres Spiel seines jungen Teams: „Nach den letzten spielfreien Wochen haben die Jungs richtig Lust zu spielen.“

Hinter den Kulissen laufen derweil die Planungen für die nächste Saison auf Hochtouren. Neben dem Abschied von Routinier Jens Schaefermeyer bestätigte Glasauer auch den Weggang von Jasper Knoch. Der Leistungsträger – Knoch erzielte im Schnitt 15 Punkte pro Spiel – war erst im November letzten Jahres vom Pro-A Team TSV Nördlingen zurück zu seinem Heimatverein gewechselt. „Er hat sich hervorragend integriert und uns sehr geholfen“, lobte der Trainer das Engagement seines Schützlings: „Natürlich hat er das Potenzial, auch in der Bundesliga zu spielen“.

Nächste Station für den 22-Jährigen sind die Hertener Löwen, die die Zweitliga-Saison in der Pro-B mit dem sechsten Platz abgeschlossen haben. Knoch kennt die Mannschaft gut, da er bereits in der Saison 2006/07 für die Hertener aktiv war.

Wer die Lücke füllen soll, die durch den Weggang von Schaefermeyer und Knoch entsteht, verriet Glasauer nicht: „Die Gespräche laufen, aber es steht noch nichts fest.“ Einige Spieler, die für die NBBL im nächsten Jahr zu alt sein werden, werden fest in die Regionalliga wechseln. Zudem hat Glasauer sein Augenmerk auf Spieler aus dem Umland gerichtet: „Es wird wieder eine junge, wilde Mannschaft werden“, machte der Trainer Lust auf die kommende Saison.