OLDENBURG - Das Schöne an fünf Spielen binnen zwei Wochen ist die Tatsache, dass man sich nicht allzu lange mit Enttäuschungen aufhalten muss. Die unglücklichen Niederlagen gegen Titelverteidiger Bamberg in der Bundesliga und Vizemeister Quakenbrück im Pokal haben bei den EWE Baskets zwar nichts Handfestes hinterlassen, dennoch pflegen die Oldenburger Basketballer angesichts ebenbürtiger Leistungen weiter den aufrechten Gang. Und so werden sie auch an diesem Sonntag (15 Uhr) bei den Skyliners Frankfurt antreten, zumal dies auch die Distanz zum Korb erheblich verringert.
„Es ist vielleicht ein kleiner Vorteil, dass Oldenburg die doppelte Verlängerung gegen Artland spielen musste“, sagte Frankfurts Trainer Murat Didin, und widersprach sich schnell: „Auf der anderen Seite erholen sich Basketballspieler schnell.“ Sein Gegenüber Predrag Krunic blickte unter der Woche voraus und wusste, dass Frankfurt „ganz zweifelsohne ein Kandidat für die Playoffs“ ist.
Im Gegensatz zur Vorrunde, als die Südhessen in der EWE-Arena verdient mit 65:76 unterlagen, treten die Teams mittlerweile auf Augenhöhe gegeneinander an. Herausragender Frankfurter ist Derrick Allen, der im Schnitt 21 Punkte und acht Rebounds sammelt. „Wichtige Spieler sind Pascal Roller mit seiner Erfahrung und Jimmy McKinney, der nach seiner Verletzung gut ins Spiel gefunden hat“, so Krunic.
Aufbauspieler McKinney freut sich derweil auf das Treffen mit einem Kumpel aus den Tagen bei den Missouri Tigers. „Rickey Paulding war auf dem College nicht nur bester Schütze unseres Teams, sondern hat auch noch in der Verteidigung den stärksten Spieler des Gegners ausgeschaltet. Auf Rickey müssen wir aufpassen. Der kann an jedem Tag ein Spiel alleine entscheiden.“
Eine Auswärtssieg täte den Baskets ganz gut, zumal die Reise zum folgenden Punktspiel drei Tage später nach Berlin führt. Am Sonntag (17 Uhr) darauf empfangen die Oldenburger in der Arena die Baskets Bonn.
