OLDENBURG - Bereits zum vierten Mal in Folge haben die Ü-60-Basketballer des Oldenburger TB der nationalen Konkurrenz bei den deutschen Meisterschaften in ihrer Altersklasse klar die Grenzen aufgezeigt. Das Team von Trainer Mathias Grohmann leistete sich in fünf Turnierspielen keinen einzigen Ausrutscher und machte somit in Gießen den Durchmarsch zum Gewinn der deutschen Ü-60-Meisterschaft perfekt.
Leistungsträger bei den Oldenburgern waren in einer gut harmonierenden Mannschaft neben dem ehemaligen NBA-Spieler Ralph Ogden (45 Punkte) einmal mehr Detlef „Deddy“ Krüger (22), Wolfgang Helmich (24) und Klaus Westerhoff (31). In der Vorrunde bezwangen die OTBer das Team aus München mit 25:20 und besiegten im Anschluss Berlin mit 31:20.
Team perfekt eingestellt
Um den Einzug ins Finale perfekt zu machen, mussten in der Zwischenrunde der spätere Drittplatzierte USC Heidelberg sowie der MTV Wolfenbüttel besiegt werden. Das Heidelberger Team um den ehemaligen National-Center „Didi“ Keller wurde mit 32:23 bezwungen. In einer überragend geführten Partie besiegten die Oldenburger im Anschluss Mitfavorit Wolfenbüttel klar mit 42:24. Grohmann hatte seine Mannschaft gegen den MTV hervorragend eingestellt. So wurde der immer noch dynamische Aufbauspieler Wolfgang Kück von Klaus Westerhoff – unterstützt von Ingo Krüger – durch eine Pressdeckung übers ganze Feld völlig aus dem Spiel genommen. Derweil war der ehemalige 174-fache Nationalspieler Jürgen Wohlers bei Ralph Ogden und Wolfgang Helmich sehr gut aufgehoben.
Finale von Taktik geprägt
Im Finale trafen die Oldenburger auf das neu formierte Team der BG Göttingen. Im Endspiel überwog dabei die Taktik. Beide Mannschaften neutralisierten sich durch jeweils gut eingestellte Deckungen. Trotz Verletzung von Ogden, der mit einer Muskelverhärtung in der Wade zu kämpfen hatte, war der OTB letztlich überlegen und gewann das Finale verdient mit 25:21.
Für OTB spielten: Achim Finke, Gerd Buczylowski, Ralph Ogden, Werner Striethorst, Wolfgang Helmich, Klaus Westerhoff, Ingo Krüger, Heiko Munderloh, Detlef Krüger, Manfred Spengel, Ulvi Daylan und Jürgen Noll.
