OLDENBURG - Beide Oldenburger Basketball-Teams in der 2. Regionalliga West sind an diesem Wochenende gefordert. Dabei wartet der Oldenburger TB II mit einer faustdicken Überraschung auf.

TK Hannover - OTB II (Sonntag, 16 Uhr). Im Aufeinandertreffen der beiden Tabellennachbarn kann das OTB-Trainerduo Vangelis Kyritsis/Klaus Seeberg erstmals auf Rückkehrer Steffen Behrens zurückgreifen. Der aus der Jugend des OTB hervorgegangene Center spielte bis zur Winterpause beim Pro-A-Zweitligisten Girolive-Ballers Osnabrück, musste dann aber zwei US-amerikanischen Zugängen weichen. Davor war der ehemalige Jugend-Nationalspieler (U 16 und U 20) beim Pro-B-Team des Bundesligisten Phantoms Braunschweig aktiv.

„Er ist natürlich eine enorme Verstärkung für uns“, freut sich Kyritsis über die Rückkehr des 22-Jährigen, der in der Rückserie auch in der ersten Mannschaft des OTB in der 1. Regionalliga aushelfen wird. „Er weiß aus der Jugend, was für einen Basketball ich spielen lasse, war sofort voll integriert und konnte die Systeme in kurzer Zeit“, lobt Kyritsis.

Auch wenn der OTB II am Sonntag ohne drei NBBL-Spieler auskommen muss, ist der Trainer guter Dinge: „Wir haben gut trainiert und rechnen uns in Hannover viel aus.“

BTB Royals - VfL Hameln (Sonnabend, 19 Uhr, BTB-Halle Alexanderstraße). Die Bürgerfelder wollen im Heimspiel gegen Hameln ihre imposante Serie von fünf Siegen in Folge ausbauen, die sie bis auf den vierten Tabellenplatz katapultiert hat.

Zudem gibt es gegen die Gäste, die zuletzt dreimal in Folge verloren haben, noch einiges gutzumachen. Schließlich ging das Hinspiel in der Verlängerung noch mit 97:103 verloren.

Zu erwarten ist ein temporeiches Offensivspektakel, da Hameln sowohl über die zweitbeste Offensive, als auch die schwächste Defensive der Liga verfügt und die Royals zuletzt alles andere als mit Punkten gegeizt haben.

„Wir sind in einer guten Form und haben genug Biss, um das Spiel zu gewinnen“, gibt sich BTB-Trainer Dennis Flowers optimistisch. „Dabei müssen wir unsere körperliche Überlegenheit nutzen und von Beginn an konzentriert arbeiten“, betont er.