OLDENBURG - Trainer Glasauer ist vor der Partie nicht frei von Sorgen. Dennoch soll der dritte Sieg gelingen.
Von Nils Klaiber
OLDENBURG - Der Oldenburger TB fungiert in der Basketball-Regionalliga derzeit als Versuchskaninchen. Das Team von Trainer Thomas Glasauer testet zu Saisonbeginn nach und nach die Stärke der Liga-Neulinge. Nach zwei erfolgreich beendeten Spielen soll zur für das OTB-Team ungewöhnlichen Zeit – am heutigen Sonnabend (20.15 Uhr, Haarenufer) – der dritte Streich folgen. Auch Eintracht Stahnsdorf, mit 2:2 Punkten gestartet, ist Aufsteiger.Vor dem Duell, das nach Glasauers Wünschen möglichst viele Oldenburger als Stimmungs-Anheizer vor dem Kramermarktsbesuch nutzen sollen, sind einige Sorgenfalten auf der Trainer-Stirn unübersehbar. Die lange OTB-Garde weist einige Lücken auf: Sowohl Maximilian Gottwald als auch Joleik Schaffrath (beide erkrankt) drohen auszufallen. Zudem muss Glasauer auf Armin Willemsen verzichten, der mit Bundesligist EWE Baskets die Reise nach Trier antritt.
„Trotz der personellen Sorgen sehe ich gute Chancen, die weiße Weste zu wahren“, so der Coach. Stahnsdorf hat mit einem Sieg gegen Vegesack jedoch unterstrichen, bereits in der neuen Spielklasse angekommen zu sein. Die Mannschaft setzt vornehmlich auf die außerordentliche Klasse des US-Amerikaners Joe Deister, der bereits maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Eintracht hatte. „Die Stahnsdorfer setzen in der Verteidigung vor allem auf eine Zonendeckung, auch darauf haben wir uns im Training speziell vorbereitet.“
Um die Testwochen mit einem weiteren Sieg abzuschließen, bedarf es nach Ansicht Glasauers einer entsprechenden Intensität: „Wir werden in der Weise verteidigen, die wir in den ersten beiden Spielen angedeutet haben.“ Schlechte Nachrichten für Stahnsdorf: Gegen Wolfenbüttel und Weißenfels ließ die OTB-Defensive gerade einmal 59, respektive 54 gegnerische Punkte zu.
So denn die letzten Pass-Formalitäten geklärt sein sollten, steht Milos Stankovic (siehe Bericht auf dieser Seite) vor seinem Debüt in der Regionalliga. Der 18-Jährige, der zum Stammkader der Junior Basket in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga zählen wird, soll zusätzlich auch in der 1. und 2. Regionalliga eingesetzt werden.
