OLDENBURG - Die Regionalliga-Basketballer des Oldenburger TB haben ihr letztes Spiel in diesem Jahr gegen Lok Bernau knapp verloren. Erst in der Verlängerung konnten sich die Gäste in der Halle am Haarenufer entscheidend absetzen.

Der Spielverlauf entsprach der Tabellenposition beider Teams. Die drittplatzierten Bernauer hatte nach einer Partie, in der beide Mannschaften über die reguläre Spielzeit immer auf gleichem Niveau agierten, gegen den Tabellenvierten aus Oldenburg am Ende hauchdünn mit 102:97 die Nase vorn. Die Oldenburger rutschten dadurch auf Platz sechs ab, Bernau sicherte sich Rang zwei.

Beide Teams waren gut in die Partie gestartet. Nach dem ersten Viertel lag die Mannschaft von Thomas Glasauer mit 26:24 in Front. Den zweiten Abschnitt entschied dann Bernau mit 27:25 für sich, so dass die Mannschaften mit einem Unentschieden in die Pause gingen (51:51).

Im dritten Abschnitt bot sich den Zuschauern, die ein Regionalligaspiel auf höchstem Niveau sahen, das gleiche Bild (70:70) – ebenso wie im Schlussviertel. Nach Abschluss der regulären Spielzeit stand es 87:87 – die Partie musste also in der Verlängerung entschieden werden.

Dort hatten dann die Gäste aus Bernau in stark umkämpften fünf Minuten das bessere Ende für sich, hielten die Oldenburger bei nur zehn Punkten und erzielten selber fünf Zähler mehr.

„Das war ein unglaubliches Spiel, das keinen Verlierer verdient gehabt hätte: Unsere beste Offensivleistung bisher, 36 Führungswechsel, kein Team hat je im Spiel höher geführt als mit fünf Punkten – die Partie hatte mindestens Zweitliga-Niveau“, bilanzierte OTB-Trainer Thomas Glasauer. Er war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Wir brauchen den Kopf nicht hängen lassen, da wir hier großartigen Basketball gezeigt haben, gegen einen Aufstiegsaspiranten.“

Bester Spieler der Oldenburger war Kevin Hopkins, der 37 Punkte erzielte, auch Jan Fikiel machte auf sich aufmerksam (21 Punkte/11 Rebounds), Andrew Olson verteilte zwölf Assists. Dies war jedoch nicht genug, denn bei Lok Bernau punkteten gleich sechs Akteure zweistellig.

Verzichten mussten die OTBer in den letzten Minuten auf Joscha Kolnisko, der mit fünf Fouls frühzeitig auf die Bank geschickt wurde. „Sicherlich eine der Schlüsselszenen“, so der OTB-Trainer.

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