OLDENBURG - Die gute Teamleistung war entscheidend. Göttingen wurde im Finale mit 104:62 besiegt.

Von Torben Rosenbohm

OLDENBURG - Nichts blieb unversucht. Mit täglichem Training im „EWE Baskets Center“ hatte sich die männliche U-20-Mannschaft vom Oldenburger TB auf das Basketball-Wochenende vorbereitet. Der maximale Einsatz führte zu maximalem Erfolg: In Lesum holte sich die Mannschaft von Trainer Nenad Josipovic Platz eins und qualifizierte sich für die norddeutsche Meisterschaft in Berlin.

Vor der Qualifikation für das Turnier in der Bundeshauptstadt (30. April und 1. Mai) stand für die OTB-Korbjäger ein hartes Stück Arbeit, das mit hohem Einsatz, viel Spielwitz und Cleverness bewältigt wurde. In der Vorrunde erlebten die Oldenburger zwei Extreme. Sehr leicht machten es dem OTB die Rivalen von Rasta Vechta. Die Südoldenburger hatten der Offensiv-Kraft des OTB beim 60:101 wenig entgegenzusetzen. Weitaus schwerer wurde es gegen die BG Göttingen. 21 Punkte von Tom Lipke, 20 von Jasper Knoch und 10 von Yannick Evans legten den Grundstein für den 77:74-Erfolg.

„Wir dürfen aber nicht nur die Darbietungen der Leistungsträger sehen“, betonte Josipovic. „Gerade die Spieler, die von der Bank kommen, haben einen großen Anteil am Erfolg.“ Das unterstrich auch Ralf Pröhls, der Josipovic assistierte: „Es war eine echte Teamleistung. Spieler, die nicht so viel Spielzeit bekommen, sind mindestens genauso wichtig wie die, von denen immer viele Punkte erwartet werden.“

Im Halbfinale erspielte sich der OTB gegen die SG Braunschweig schnell einen Vorsprung, der geschickt bis zum 93:78 verteidigt wurde. Vor allem Jasper Knoch behielt an der Freiwurflinie die Ruhe und verwandelte alle zehn Versuche. Im Finale traf der OTB dann auf ersatzgeschwächte Göttinger. Während die Leistungsträger für das Zweitliga-Team der Unistädter antraten, sicherte sich der OTB mit einem 104:62 den Turniersieg und qualifizierte sich zusammen mit den Göttingern für die norddeutschen Meisterschaften.