OLDENBURG - Gut drei Wochen vor dem Saisonstart in der 1. Regionalliga steht das Gerüst bei der extrem jungen Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic – und ein neuer Teamname auch. So firmieren die Nachwuchs-Leistungsteams der EWE Baskets in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Oldenburger TB ab sofort offiziell unter dem Titel „Baskets Akademie Weser Ems“, was beim Regionalliga-Team zu dem Wortungetüm „Baskets Akademie Weser Ems/Oldenburger TB I“ führt.

Der Kader der Ersten besteht inzwischen aus einem festen Stamm von zehn Spielern, fünf davon treten auch in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) an. Bislang stehen nur deutsche Akteure im Kader: Joscha Kolnisko, Alexander Witte, Frederik Jörg, Kevin Smit, Lukas Higgen, Tim Stahn, Johannes Averbeck, Anselm Hartmann, Jan König und Leif Troelenberg. Das wird sich aber bis zum ersten Saisonspiel am 25. September bei der BG Göttingen noch ändern.

Denn wie in der vergangenen Saison auch sollen die letzten offenen Positionen von zwei ausländischen Spielern mit hoher spielerischer und charakterlicher Qualität besetzt werden. „Wir werden die jüngste Mannschaft in der Regionalliga haben, da bin ich mir sicher“, sagt Drijencic. „Jetzt liegen wir im Schnitt bei 19 Jahren. Darum ist es mir so wichtig, dass die offenen Positionen hochwertig besetzt werden, damit unsere jungen Spieler daran wachsen können.“

In der abgelaufenen Saison setzten die Oldenburger in Andrew Olson (Aufbau) und Kevin Hopkins (Center) auf zwei US-Amerikaner. Beide spielen jedoch in den Planungen der Verantwortlichen keine Rolle mehr. Die Position des Aufbauspielers dürften sich indes Kevin Smit sowie Rückkehrer und U-17-Nationalspieler Anselm Hartmann teilen.

Bislang hat die neuformierte Mannschaft drei Testspiele hinter sich. Gegen Bremerhaven (2. Regionalliga) gab es einen 56:52-Sieg, und gegen die BTB Royals (2. Regionalliga) konnte mit lediglich sechs Spielern ein 74:59 herausgespielt werden. Das Rückspiel an der Alexanderstraße ging – mit zehn Akteuren – mit 62:76 verloren. Dennoch sieht Drijencic die Niederlage nicht negativ: „Ich denke, sie kam zum richtigen Zeitpunkt. Jetzt haben wir noch genügend Zeit, um an den Schwachstellen zu arbeiten. Zudem sind Niederlagen in der Vorbereitung wichtig, da ich so erkennen kann, wie einzelne Spieler reagieren und sich verhalten, wenn es mal nicht so gut läuft.“

Das weitere Programm der Vorbereitung hat es in sich: Die Mannschaft trifft am Dienstag in Vechta auf das Pro-B-Team, am Freitag, 10. September, geht die Reise nach Quakenbrück (2. Regionalliga). Bereits am Sonntag, 12. September, geht es zu einem Turnier nach Stade, um dann am Sonnabend, 18. September, das letzte Vorbereitungsspiel erneut gegen Rasta Vechta hinter verschlossenen Türen zu absolvieren.