Oldenburg - Nichts zu holen gab es für die U-14- und U-16-Mädchen des OTB bei ihren jüngsten Auftritten in den Basketball-Landesligen. Die jüngeren Talente vom Turnerbund mussten sich zwei Wochen nach ihrem ersten Saisonsieg gegen den ASC Göttingen (72:55) beim zuvor ebenfalls erst einmal erfolgreichen Nachwuchs von Eintracht Braunschweig 54:77 geschlagen geben. In der U-16-Landesliga kassierten die Oldenburgerinnen ein 42:92 beim TSV Lamstedt.

U-14-Mädchen: Eintracht Braunschweig - Oldenburger TB 77:54 (43:30). Das nur mit sechs Spielerinnen angetretene OTB-Team von Svenja Alms hatte sich bei der Anreise im Vereinsbus noch gute Chancen ausgerechnet. Doch im Spiel machte sich nach und nach der schmale Kader bemerkbar. Nach dem ersten Viertel lagen die Oldenburgerinnen nur 14:17 hinten, doch im zweiten Durchgang trafen die Gastgeberinnen besser und verdienten sich eine 43:30-Halbzeitführung.

Dennoch war Alms bis dahin mit der Leistung ihrer Mädchen sehr zufrieden („Alle kämpften und haben sich gut präsentiert.“) und schickte das Team mit aufmunternden Worten wieder aufs Feld. Ihre Schützlinge starteten auch gut. Die Kräfte schwanden, doch der Kampfgeist nicht. Zum Ende des Spiels machte sich aber klar bemerkbar, dass die Braunschweigerinnen mit einem Zwölfer-Kader angetreten waren.

OTB: Anna Kaune 14, Henrike Kraushaar 6, Jette Böhm 20, Pauline Hotze 8, Hanne Kleihauer 6, Katharina Hockmann.

U-16-Mädchen: TSV Lamstedt - Oldenburger TB 92:42 (67:32). Mit neun Spielerinnen, aber stark ersatzgeschwächt hatte die U 16 die Fahrt in den Kreis Cuxhaven angetreten. In der Anfangsphase hatten die Oldenburgerinnen Schwierigkeiten, zum Korb zu kommen, und ermöglichten dem TSV so viele einfache Punkte durch Fastbreaks. Zudem fehlte in der Defensive die nötige Aufmerksamkeit, so dass die Gastgeberinnen schon zur Halbzeit deutlich mit 35 Punkten in Führung lagen.

In der Pause sprach Trainer Dimitris Polychroniadis den fehlenden Kampfgeist ganz klar an. Und seine Schützlinge nahmen sich die Worte zu Herzen. Viel wacher und aggressiver kamen die OTB-Talente nun besser ins Spiel, erzielten ihrerseits einige Punkte durch schnelle Gegenstöße und arbeiteten auch in der Defensive stärker zusammen.

OTB: Sarah Nocke 14, Lotta Oettinger 14, Fiona Logemann 8, Julia Volmer 4, Greta Rücken 2, Elisa Mönikes, Jule Vahldiek, Annika Kujas, Matilda Cole.

Jan-Karsten zur Brügge
Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion