OLDENBURG - Weiterer Ausrutscher verboten: Nach zwei Pleiten in den vergangenen drei Spielen will die Baskets Akademie/OTB zu Hause endlich den Titelgewinn in der 1. Basketball-Regionalliga und den Aufstieg in die Pro B perfekt machen. An diesem Sonnabend (18 Uhr, Haarenufer) trifft das Team von Trainer Mladen Drijencic auf den TuS Red Devils Bramsche.
Es geht um alles. Jeder weiß, wie wichtig das Spiel ist, sagt Drijencic und fügt hinzu: Alle müssen ihren Teil dazu beitragen: die Mannschaft, der Trainerstab, das Publikum und alle anderen Beteiligten. In Itzehoe (90:91) und Stade (74:75) fehlte den Oldenburgern letztlich immer das Quäntchen Glück in der Schlussphase das soll gegen den Tabellensechsten anders werden.
Die Vorzeichen stehen gut: Zu Hause ist die Mannschaft in dieser Spielzeit noch ungeschlagen. Vor den eigenen Fans wurden mit beinahe traumwandlerischer Sicherheit alle Rivalen klar distanziert. Zudem werden die Akademie-Akteure besonders motiviert sein, die Meisterschaft in der Haarenufer-Halle zu holen, um nicht am letzten Spieltag im Auswärtsspiel beim BBC Magdeburg noch zu zittern. Es wäre ganz undankbar, wenn wir erst am letzten Spieltag alles klar machen könnten, so Drijencic.
Die Red Devils haben zwei Spieltage vor Schluss nichts mehr mit dem Abstieg zu tun, fahren also befreit nach Oldenburg. Angeführt werden die Bramscher von Shooting-Guard Dirk Rhinehart (16,7 Punkte im Schnitt) und dem erfahrenen Centerspieler Ingo Voss (13,9).
Bramsche ist ein unangenehmer Gegner, der sehr unkonventionell spielt. Da kann es schon einmal passieren, dass plötzlich fünf Guards auf dem Spielfeld stehen, erklärt Drijencic, dessen Fähigkeiten als Taktikfuchs gefragt sind: Im Hinspiel haben wir das taktisch sehr gut gelöst das wollen wir wiederholen, hat der Coach schon einen klaren Meisterplan.
Unabhängig vom Ausgang soll nach der Partie eine Saisonabschlussfeier stattfinden. Damit diese nicht zur Farce wird, muss die Akademie die vielen individuellen Fehler vermeiden, die zuletzt begangen wurden. Die Oldenburger schienen auch Opfer der eigenen Erwartungen geworden zu sein. Seitdem der Aufstieg in greifbarer Nähe ist, haben sie an Souveränität eingebüßt das soll nun wieder anders sein.
