OLDENBURG - OLDENBURG/SR/HB - Mit dem vierten Platz mussten sich die Lokalmatadoren der U-16-Basketballer des Oldenburger TB bei der Niedersachsenmeisterschaft in der Haarenufer-Halle zufrieden geben. In einem extrem ausgeglichenen Turnier mit sechs Teams setzte sich am Ende die leicht favorisierte SG Braunschweig durch.
In den Gruppenspielen verlor das OTB-Team von Coach Evangelos Kyritsis gegen den späteren Turniersieger aus Braunschweig zum Auftakt mit 87:96. Bis eine Minute vor Ende des ersten Viertels hatte der OTB mit 26:22 geführt, geriet dann aber aufgrund einer Zonenpresse mit 28:39 (15.) in Rückstand. Bis eine Minute vor Spielende kämpfte sich der OTB wieder auf vier Punkte heran. Der Versuch, durch Drei-Punkte-Würfe das Spiel noch zu drehen misslang jedoch. „Dieses Spiel war das mit Abstand beste, schnellste, intensivste Spiel der kompletten Meisterschaft und verlangte beiden Mannschaften alles ab“, bilanzierte OTB-Basketball-Abteilungsleiter Holger Smit.
Im zweiten Gruppenspiel wurde MTV Wolfenbüttel mit 89:80 bezwungen, so dass es zum Halbfinale gegen BG Göttingen kam. In diesem Spiel, dessen Gewinner die Teilnahme an den norddeutschen Meisterschaften sicher haben würde, standen sich zwei gleichstarke Mannschaften gegenüber. Der OTB führte 7:2, geriet danach aber aufgrund taktischer Fehler in Rückstand. Trotz einer hohen Foulbelastung – OTB 36 Fouls, Göttingen 18 – kämpften sich die Gastgeber wieder auf drei Punkte heran. Bedingt durch die Reboundschwäche mussten die Oldenburger aber schließlich Göttingen mit 86:78 den Sieg überlassen. „Wirklich schade, dass es nicht geklappt hat, es haben Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben“, analysierte Evangelos Kyritsis.
Im Spiel um Platz drei gegen TSV Lesum waren beide Trainer bemüht, allen Spielern Einsatzzeiten zu geben. Lesum gewann schließlich glücklich mit 79:70. Für den OTB spielten und trafen Dirk Haverkamp, Jannis Matt, Eike Kropp, Daniel Beckert, Pascal Utical, Alexander Proels, Kevin Smit, Johannes Averbeck, Paul Albrecht, Sebastian Mosqueda, Bela Uhrlau, Johannes Krause, Eike Fiedler und Philipp Weber.
