OLDENBURG - Auf den ersten Saisonsieg in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) hoffen an diesem Sonntag (13.30 Uhr, Halle Haarenufer) die Junior Baskets Oldenburg, wenn sie auf die Metropol Baskets Ruhr treffen. Dabei genießen Dauerkarten-Besitzer der EWE Baskets wieder freien Eintritt.
Anders als die Oldenburger U-19-Junioren starteten die Gäste mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison. Im Heimspiel besiegten sie vor den Augen des kiebitzenden Junior-Baskets-Trainers Thomas Glasauer das Team Bonn/Rhöndorf mit 79:73. „Die Division Nordwest wird eine ganz enge Gruppe“, prophezeit dieser. „Die sechs West-Teams und wir spielen etwa auf einem Level, da wird es am Ende im Kampf um die Playoff-Plätze knapp zugehen“, erläutert der Coach und betont: „Deshalb müssen wir unsere Heimspiele unbedingt gewinnen.“
Dabei scheint der Schlüssel zum Erfolg bei der Heimpremiere an diesem Sonntag mit Blick auf die vermeidbare 58:65-Auftaktniederlage in Paderborn schnell gefunden. „Wir müssen besser treffen, das steht schon mal fest“, erklärt Glasauer, der insbesondere das erfahrene Trio Haye Rosenbusch, Alexander Witte und Joscha Kolnisko im Blick hat – die drei Oldenburger trafen in Paderborn gemeinsam nur zwei von 20 Wurfversuchen und hatten damit unfreiwillig großen Anteil an der unterirdischen Wurfausbeute.
Derweil reisen die Gäste durchaus mit Respekt im Gepäck zu ihrer Auswärtspremiere in der NBBL und schieben die Favoritenrolle in Richtung Junior Baskets: „Für die meisten Spieler ist eine so lange Fahrt zu einem Auswärtsspiel eine ganz neue Erfahrung“, sagt Metropol-Trainer Thomas Schnell. „Mal sehen, wie die Jungs mit dieser neuen Belastung umgehen. Aber auch das gehört zu den Anforderungen in der Bundesliga“, unterstreicht Co-Trainer Georg Kleine. „Oldenburg wird nach der knappen Auftaktschlappe in Paderborn gegen uns sicherlich mit viel Wut im Bauch antreten“, befürchtet Schnell – und dürfte damit Recht haben.
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