OLDENBURG - Mit neu erwachtem Elan und frisch gestärktem Selbstbewusstsein treten die Junior Baskets Oldenburg an diesem Sonntag die Auswärtsreise zu den Metropol Baskets Ruhr nach Essen an. Immerhin fügten die Oldenburger U-19-Junioren am vergangenen Sonntag dem Tabellenführer der Division Nordwest in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) mit 73:70 die erste Saisonniederlage zu.
„Wir müssen an unsere bislang beste Saisonleistung gegen Paderborn anschließen“, weiß Trainer Thomas Glasauer um die Höhe der Auswärtshürde in Essen und fügt hinzu: „Wir wollen die Rückrunde nutzen, um uns in eine gute Position zu bringen – um in die Playoffs zu kommen, müssen wir aber auch endlich einmal auswärts siegen.“
Doch das wird gegen den Liga-Neuling Metropol Baskets alles andere als einfach. Das Ruhrpott-Team ist nach einem gelungenen Saisonstart (8:2 Punkte) zuletzt mit drei Niederlagen in Folge bis auf Rang sechs abgerutscht, darf aber noch immer auf die Teilnahme an den Playoffs hoffen. „Metropol ist eine Bereicherung für diese Liga“, weiß Glasauer, der das Hinspiel mit seinen Youngstern mit 83:70 gewonnen hat.
Drei Akteure der Spielgemeinschaft der Hertener Löwen, ETB Schwarz-Weiß Essen und Citybasket Recklinghausen punkten im Schnitt zweistellig und stellen jeden Gegner vor Probleme: Kevin Kern, Stefan Arndt und Dustin Killat kommen auf durchschnittlich zusammen 35 Punkte.
„Wir dürfen uns aber nicht alleine auf dieses Trio konzentrieren, denn die Metropol Baskets haben einen tiefen Kader und eine große Rotation“, hebt Glasauer warnend den Zeigefinger. Siege gegen Bonn und Leverkusen ließen beim starken Saisonstart in der Tat aufhorchen, doch drei Niederlagen am Stück haben die Ausgangslage für die in Essen spielenden Westdeutschen verschlechtert.
„Das muss man aber relativieren“, sagt Glasauer, „die Spiele gegen die Topclubs Hagen und in Bonn wurden jeweils nur knapp verloren. Gerade nach einer solchen Negativ-Serie werden die Spieler schnell nach einem Erfolgserlebnis streben.“
NBBL-Endrunde
