OLDENBURG - Die Gäste des Regionalligisten stecken tief im Abstiegsstrudel. Der Oldenburger TB muss noch dreimal ran.

Von Torben Rosenbohm

OLDENBURG - In den Vorstellungen zu Saisonbeginn sah das Szenario für den Basketball-Regionalligisten Oldenburger TB deutlich positiv aus. Die Realität allerdings hat sich entschieden, eine ganze andere Geschichte zu schreiben. Daher ist das zweitletzte Heimspiel der Saison gegen den TK Hannover am Sonntag (16 Uhr, Haarenufer) eher von statistischem Interesse.

Vom Wunsch beseelt, das Team in die Zweite Bundesliga zu hieven, war den Trainern Nenad Josipovic und Klaus Seeberg ein ansprechender Saisonauftakt gelungen. Personelle Probleme und manch unglücklicher Auftritt jedoch stutzten die Mannschaft schnell auf einen Kandidaten für das tabellarische Niemandsland zurecht. Die Abstiegszone wurde mit erfreulichem Kampfgeist zuletzt immerhin deutlich auf Distanz gehalten.

Gegen Hannover könnte der OTB nun einen versöhnlichen Saisonabschluss einläuten, denn mit drei Siegen aus den verbleibenden Spielen wäre immerhin noch Rang fünf machbar. Die Landeshauptstädter stecken indes tief im Abstiegsstrudel und benötigen die Punkte, um den Klassenerhalt vielleicht doch noch zu realisieren. Einige ausgesuchte Gastspiele gab in der laufenden Saison Stefan Bernsen. Der Center war zu Zweitligazeiten noch für den Oldenburger TB aktiv.

Zweimal müssen die Oldenburger in dieser Saison dann noch ran. In der kommenden Woche geht die Reise nach Osnabrück, und am letzten Spieltag (24. April) empfängt das Team den Tabellenzweiten Lok Bernau. Die „Lokomotiven“ machen mit dem MBC Halle den Aufstieg in die 2. Liga unter sich aus. Bei den beiden ostdeutschen Clubs hat sich das gewünschte Erfolgsszenario tatsächlich in die Realität retten lassen.