OLDENBURG - Bis zur Niederlage bei der BG Göttingen (68:80) waren die EWE Baskets Oldenburg mit vier Siegen in vier Spielen durch die Basketball-Bundesliga marschiert. Wohin die Reise mit der runderneuerten Mannschaft geht, wird vielleicht schon am Sonnabend (20 Uhr, EWE-Arena) geklärt: Dann geht's gegen die Tigers Tübingen.

Wie kann die Mannschaft bezwungen und der vierte Heimsieg der laufenden Saison eingefahren werden? Ein Mittel dazu ist wohl, den Spielmacher der Tigers, den Ex-Oldenburger Branislav Ratkovica, in den Griff zu bekommen. Denn der hat sich bei den Süddeutschen, die mit 2:4 Punkten in die Saison gestartet sind, zu einem überdurchschnittlichen Aufbauspieler entwickelt, der jedem Team der Liga gut zu Gesicht stehen würde.

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68:80 - Baskets kassieren in Göttingen erste Saisonpleite

Insbesondere in Oldenburg möchte er zeigen, dass auch er eine Option im Spielaufbau hätte sein können. Nemanja Protic oder wer auch immer sich in der Oldenburger Defensive um den Serben kümmern wird, muss schon einen guten Tag erwischen, um ihn in den Griff zu bekommen. Zuletzt glänzte Ratkovica mit elf Assists beim Sieg der Tübinger über Neuling Bayreuth.

Als herausragender Zugang hat sich bei den Tigers Anatoly Kashirov entwickelt. 14 Punkte hat der 2,14 Meter große russische Center im Schnitt in den drei Partien erzielt. Kaum schlechter zielte der Ex-Göttinger Chris Oliver (13,3), der vom Flügel und als Center Treffsicherheit beweist.

Die Oldenburger Defensive muss schon auf der Hut sein, wenn sie Herr in der EWE-Arena bleiben möchte, die noch nicht ganz ausverkauft ist. Und ein Sieg soll auf jeden Fall her, denn die Mannschaft von Trainer Predrag Krunic möchte auch in den kommenden Wochen im Vorderfeld der Tabelle präsent sein.