OLDENBURG - Die EWE Baskets Oldenburg haben nahtlos an die erfolgreiche Meistersaison angeknüpft. Am Sonnabendabend setzten sie sich vor 2750 Zuschauern in der EWE-Arena im Champions-Cup-Spiel gegen den Zweiten der Meisterschaft und Pokalfinalisten Baskets Bonn 69:53 (28:24) durch und holten sich den ersten Titel der neuen Saison.

Die Partie begann aus Sicht der Gastgeber alles andere als vielversprechend, denn sie fanden nicht nur in der Defensive nicht zu ihrem Spiel, sondern sie zeigten auch in der Offensive noch Schwächen im Abschluss (2:8/6.). Dieser Abstand hatte auch am Ende des ersten Viertels bestand (10:15). Bonn dagegen wirkte wacher, entschlossener und treffsicherer.

Fast wie aus der Meistersaison bekannt agierten die Oldenburger im zweiten Viertel. Jetzt verteidigten sie äußerst aggressiv und nahmen so den Gästen den Offensivschwung. Sechs Punkte in Folge von Marko Scekic brachten dem Team von Trainer Predrag Krunic (16:15/13.) die erste Führung. Krunic wechselte gut durch und brachte auch Zugang Joshua Carter, der sich mit sieben Punkten in diesem Viertel zu gefallen wusste. 28:24 lagen die Oldenburger zur Pause vorne.

Im dritten Viertel setzte sich das Auf und Ab fort. Dem Rückstand von 32:38 ließen die Oldenburger eine 41:38-Führung folgen. Stark in diesem Abschnitt die Defensive, Schwächen gab es beim Abschluss, wo die Chance auf leichte Punkte zu oft vergeben wurde. Dennoch lagen die Gastgeber nach 30 Minuten 43:40 vorne.

Im letzten Viertel hatten die Oldenburger ihre beste Phase. Engagiert nahmen sie die Zweikämpfe an, attackierten die Gäste früh. Nach einem Foul und folgendem technischen Foul von Bonns John Bowler verwertete Milan Majstorovic vier Freiwürfe in Folge (54:44/35.). Die Baskets aus Oldenburg waren endgültig auf Siegkurs. Auch, weil Bonn jetzt kräftemäßig am Ende schien.

Bei den Baskets spielten und trafen: Scekic (9), Buljevic, Strauch, Foster (9), Njei, Majstorovic (7), Perkovic (9), Hain, Gardner (16), Paulding (7), Carter (12), Boumtje Boumtje.

Bester Werfer der Gäste war Taylor (19).