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NWZonline.de Sport

Stark kämpfende Oldenburger verpassen Halbfinale

18.05.2018

Oldenburg /Berlin Für die EWE Baskets Oldenburg ist die Saison in der Basketball-Bundesliga beendet. Die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic verlor am Donnerstagabend das fünfte Playoff-Viertelfinalspiel bei Alba Berlin mit 68:85 (35:45) und ist somit ausgeschieden. Die Berliner zogen durch den Erfolg ins Halbfinale ein und treffen dort auf die Riesen Ludwigsburg.

Bester Werfer der Gäste, die sich teuer verkauften, war Rickey Paulding mit 18 Punkten. Für Berlin sammelte Marius Grigonis die meisten Zähler (16).

Wie schon in der am Dienstag mit 97:85 gewonnenen Partie starteten die Oldenburger auch dieses Mal hervorragend ins Spiel. Im Laufe des ersten Viertels lagen die Baskets meist knapp in Führung, nach zehn Minuten waren die Gäste mit 19:17 vorn.

Im zweiten Viertel gelang es den Berlinern häufiger, sich gegen die Oldenburger Verteidigung durchzusetzen. Das Team von Trainer Aito Garcia Reneses legte einen 6:0-Lauf hin und ging so in Führung. Auffällig war, wie die Foulverteilung aussah. Bis Mitte des zweiten Viertels hatten die Unparteiischen zehn Fouls gegen die Oldenburger verhängt, auf der anderen Seite noch kein einziges. In dieser Phase gerieten die Gäste etwas deutlicher ins Hintertreffen. In der 18. Minute brachte Nationalspieler Niels Giffey die Berliner durch einen Dreipunktewurf erstmals mit mehr als zehn Zählern nach vorn (40:28). Insgesamt ging der zweiten Abschnitt aus Sicht der Oldenburger mit 16:28 verloren.

War Zuschauer beim Viertelfinal-Krimi: NBA-Star Dennis Schroeder (Bild: Imago)

Die Baskets, die in mehreren Partien der Playoff-Serie den Berlinern so zugesetzt hatten, schafften es zunächst, den Rückstand nicht allzu groß werden zu lassen. Erschwerend kam für das Drijencic-Team hinzu, dass Mickey McConnell Mitte des dritten Viertels bereits sein viertes Foul kassierte und zunächst auf die Bank gesetzt wurde. Alba legte in dieser Phase einen 8:0-Lauf hin und setzte sich nun doch etwas ab. Den Baskets gelang es aber, den Rückstand zum Viertelende wieder auf elf Zähler zu reduzieren (52:63). Für Karsten Tadda war die Partie da bereits beendet. Der Nationalspieler hatte kurz vor dem Ende des dritten Abschnitts sein fünftes Foul kassiert.

Wie sehr sich die Baskets gegen das drohende Saisonende stemmten, wurde an der Körpersprache von Rickey Paulding deutlich. Der 35-Jährige zog gegen mehrere Berliner Gegenspieler zum Korb und dunkte den Ball durch den Ring, als seien sie nicht vorhanden. Oldenburg kam zwischenzeitlich bis auf sieben Zähler heran, ein erneuter Kraftakt war aber nicht mehr möglich. Berlin zog in den Schlussminuten entscheidend davon. Die mitgereisten Oldenburger Fans feierten ihr Team dennoch mit Gesängen.

Hauke Richters
Leitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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EWE Baskets Oldenburg | NBA | Alba Berlin

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