OLDENBURG - OLDENBURG/HAR - Der Sport in Oldenburg nimmt eine erfreuliche Entwicklung. Das wird heute Abend der erste Vorsitzende des Stadtsportbund (SSB) Oldenburg, Klaus Hanisch, den Delegierten der Hauptausschusssitzung berichten.
Zwar wartet der SSB immer noch auf seinen 100. Mitgliedsverein, dafür wurde aber die 40 000-Mitglieder-Grenze übersprungen. Die 99 Sportvereine des SSB repräsentieren 40 112 Mitglieder. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 252 Mitglieder. Abgemeldet haben sich im Verlauf des vergangenen Jahres der Oldenburger Cricketclub (hat sich dem VfB angeschlossen), der Verein Herz- und Kreislauf-Erkrankungen sowie der Radfahrverein Oldenburg. Dafür sind der Tennisclub Oldenburg-Süd (aus dem Verein Tura 76 hervorgegangen) und die Zirkusschule Oldenburg neu aufgenommen worden.
24 823 der Mitglieder der Oldenburger Sportvereine – und damit 61,8 Prozent – sind Erwachsene. Gerade 3189 (acht Prozent) sind Jugendliche. Hinzu kommen 12 100 Kinder (30,2). Mitgliederstärkster Verein bleibt der Bürgerfelder Turnerbund mit 4707 Mitgliedern vor dem Oldenburger Turnerbund (4322). Danach folgt der SV Ofenerdiek (2108).
Die Sportartenrangliste führt das Turnen mit 14 768 Aktiven in 24 Vereinen an. Es folgen Fußball (5478/22), Tennis (2234/10), Schießsport (1624/15), Handball (1499 / 8), Schwimmen (1068/4) und Volleyball (994/16). Am Ende dieser Rangliste stehen Klootschießen (18/1) sowie Moderner Fünfkampf (3/1).
Im Rahmen der heutigen Sitzung wird aber nicht nur der Vorsitzende seinen Bericht abliefern, sondern ebenso die immer aktiver werdende Sportjugend. Darüber hinaus soll über Veränderungen beim Sportlerball 2005 und der Ehrung erfolgreicher Sportlerinnen und Sportler gesprochen werden.
Beginn der Sitzung ist heute Abend um 20 Uhr im „Stadthotel“, Hauptstraße 36. Bereits um 19 Uhr wird Volker Trautmann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft „Agentur für Arbeit und Stadt Oldenburg“, ein Referat zum Thema „Ein-Euro-Jobs für Sportvereine“ halten.
