OLDENBURG/BORGFELD - Am Ende fehlte die Kraft: Die U-13-Fußballer des VfL Oldenburg haben das deutschlandweite Endturnier des VW-Jugendmasters 2007/2008 knapp verpasst.

Bei dem mit insgesamt 333 Mannschaften gespickten Turnier sorgten die Oldenburger in der Vorrunde für Furore. In der Gruppe mit Werder Bremen, TuRa Westrhauderfehn, BV Cloppenburg, Hansa Friesoythe und FSV Westerstede hielt sich der VfL komplett schadlos. Fünf Siege und 27:7 Tore zierten am Ende das Oldenburger Konto, womit sich die Mannschaft von Trainer Stephan Ehlers souverän für die Regionalrunde am vergangenen Wochenende in Borgfeld qualifizierte.

Dort hießen die Gegner des VfL dann TSV Großenkneten, Holstein Kiel, Concordia Hamburg, SC Borgfeld und OSC Bremerhaven. Gegen die Hamburger mussten sich die Ehlers-Jungen zunächst unglücklich mit 0:1 geschlagen geben, ehe die Mannschaft aus Kiel mit 1:0 bezwungen werden konnte.

Das dritte Gruppenspiel hatte zwar einige Tormöglichkeiten aufzuweisen, doch Treffer wurden nicht erzielt, so dass sich der VfL mit 0:0 von den Gastgebern aus Borgfeld trennte. Nach diesen drei Spielen hatten die Oldenburger nun jedoch zu ihrer Souveränität aus der Vorrunde zurückgefunden und spielten jetzt wieder groß auf, was rückblickend zu viel Kraft gekostet haben sollte. Bremerhaven und Großenkneten wurden abschließend mit 2:0 bzw. 4:0 geschlagen.

Durch diese beiden Erfolge wurde der VfL abermals Gruppensieger und musste im Halbfinale nun gegen den Zweiten der parallel ausgespielten Gruppe, Leher Turnerschaft (LTS) Bremerhaven, antreten. In einer ausgeglichenen Partie verzeichnete die Ehlers-Elf die ersten guten Möglichkeiten, gerieten dann mit 0:1 in Rückstand. Ehe der VfL darauf antworten konnte, lag er schon mit 0:3 zurück – das Spiel war verloren. „Wir haben zwar noch einmal alles nach vorne geworfen. Aber letztlich fehlte uns die Kraft“, sagte Ehlers. Durch den Finalsieg über LTS qualifizierte sich Eintracht Norderstedt schließlich für das Endturnier in Wolfsburg.

Trainer Stephan Ehlers war mit seinem Team dennoch „von der kämpferischen Leistung her sehr zufrieden.“