• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 2 Minuten.

Missbrauch durch Priester in Bayern
Emeritierter Papst Benedikt XVI. räumt Falschaussage bei Missbrauchsgutachten ein

NWZonline.de Sport

Kolumne „Brille Grün-Weiß“: Werder Bremen: Der letzte Neustart

07.12.2021

Oldenburg /Bremen Werders Wunderwaffe heißt Ole: weniger Knalleffekt, aber große Wirkung. Viel besser hätte der Spieltag nach diesen Corona-Chaos-Wochen gar nicht laufen können. Thomas und Jan sind sicher: Das erste Spiel unter Trainer Ole Werner war der letzte „Neustart“ in dieser seltsamen Zweitliga-Saison. Nach dem souveränen 4:0 gegen Aue freuen sich die Jungs vom Worum-Podcast daher nicht nur über die drei Punkte.

Mal angenommen, wir Fans hätten uns den idealen Werder-Trainer backen dürfen: Herausgekommen wäre vermutlich eine „Moin Moin“-Hybrid, eine Kombination aus zwei sehr beliebten Vorgängermodellen. Jung, eloquent und empathisch wie Florian Kohfeldt und gleichzeitig so uneitel, kompetent und erfolgreich wie Thomas Schaaf. Erster Eindruck: „Der Neue“ käme diesem Ideal schon ziemlich nahe. Werder und Werner – das scheint zu passen. Zugegeben, die Datenlage ist noch dünn nach gerade mal einem Spiel und vielleicht ist ein 4:0-Sieg gegen Aue auch kein echter Gradmesser. An diesem kalten Dezemberabend im Weserstadion passte einfach alles für Werder: die frühe Führung, der schwache Gegner, die traumhaften Tore. Es war ziemlich schnell klar, dass hier nur eine Mannschaft als Sieger vom Platz gehen kann. Wir behaupten trotzdem, Ole Werner wirkt schon. Er hat zwar nur wenig verändert, aber genau damit vieles richtig gemacht.

Erstens: Stabilität und Erfahrung. Der Jung-Trainer (33) hat die älteste Startelf der Werder-Saison aufgestellt. Von Pavlenka über Toprak, Gross, Jung und Bittencourt bis zum überragenden Füllkrug ganz vorne – die „Opa-Achse“ hat funktioniert und viel Sicherheit gebracht. Talente wie Gruev und Mbom saßen erstmal draußen. Neuaufbau, schön und gut, aber bitte alles zu seiner Zeit.

Zweitens: Keine Taktik-Experimente. Ole Werner hat nur Kleinigkeiten verändert. Anders als Übergangs-Coach Christian Brand setzte der Neue hinten auf die altbewährte Dreierabwehrkette, zwei offensiv ausgerichtete Außenspielern und nur einen klaren Sechser. Ein System, das noch unter Ex-Coach Anfang entwickelt wurde und mit dem sich die Mannschaft offenbar zur Zeit am wohlsten fühlt.

Drittens: das goldene Händchen. Mit Romano Schmid und Milos Veljkovic brachte Werner zwei Neue – und beide trafen schon in der ersten Halbzeit. Schmid durfte im offensiven Mittelfeld ran und drehte nach seinem ersten Tor für Werder richtig auf. Und wer noch nicht wusste, wie ein „Scorpion Kick“ aussieht: ?t=116" target="_self" title="Hier geht's zum Tor!">Ein gewisser Zlatos Veljkohimovic macht den auf Youtube bestimmt gerne noch mal vor!

Freitag wartet Regensburg auf uns. Der Jahn ist immer noch Tabellendritter. Höchste Zeit, das zu ändern. Wir glauben dran. Ole macht das schon. Ohne Bazooka - aber mit ordentlich Werner-Wumms! In diesem Sinne: gute Woche, gutes Spiel!

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.