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Fabio Grigoleit: Jugendzeit bei VfB, Werder und JFV Teil 1: Der Karrierestart mit Kohfeldt an der Weser

Oldenburg/Bremen - „In der Jugend war ich gefühlt der beste Spieler der Welt“, sagt Fabio Grigoleit mit einem Augenzwinkern und ergänzt mit Wehmut in der Stimme: „Ich weiß, dass ich früher echt gut war.“ Nach ersten Fußballschritten bei TuS Eversten und ab der U 10 im Jugendleistungszentrum des VfB Oldenburg untermauerten Angebote von Werder Bremen, Borussia Dortmund und Hamburger SV das Selbstvertrauen.

Nach drei Jahren beim VfB stand der Entschluss fest, die Karriere in Werders Talentschmiede zu forcieren. „Ich wollte meine Familie nicht verlassen und hatte zu meinen Brüdern Lennart und Yasha eine sehr starke Bindung, deshalb wollte ich nicht weiter weg“, erzählt Fabio: „Als Werder-Fan war es natürlich auch ein Traum, dort zu spielen.“

Große Träume erfordern größere Opfer. „Direkt nach der Schule kam der Fahrdienst, hat mich zum Training nach Bremen und zurück gebracht – viel Freizeit gab es nicht“, erinnert sich der 23-jährige Oldenburger, ohne das zu bereuen, „weil ich es unbedingt wollte“.

In der SVW-Zeit spielte er gegen den gebürtigen Bremer und jetzigen BVB-Star Julian Brandt, reiste zu Turnieren nach Madrid und duellierte sich mit Barcelona oder Chelsea. „Das und ein Hallenturnier in Brandenburg vor 5000 Zuschauern waren einmalige Erlebnisse. Davon werde ich wohl in 50 Jahren noch erzählen“, schwärmt Fabio. Vielleicht sagt er dann auch, dass sein Technik-Trainer Werders jetziger Chefcoach Florian Kohfeldt war: „Damals konnte man sich aber nicht vorstellen, dass er mal so einen Weg einschlagen würde, da er eigentlich viel zu nett war.“

Obwohl er sich in Bremen zunächst wohlgefühlt hatte, ging Fabio mitten in der U-15-Saison zurück zum VfB. „Ich bin damals abgehauen, weil mein Trainer Thorsten Boll nur auf große Spieler gesetzt hat und ich zu klein war“, erklärt der nun 1,87 Meter große Mittelfeldspieler. Dass der damalige Nachwuchskoordinator Björn Schierenbeck ihn von einer weiteren Werder-Zukunft überzeugen wollte, half da nicht.

In Oldenburg durfte er in der U 15 des VfB wieder spielen und ab der U 17 beim Jugendprojekt JFV Nordwest „eine super Zeit“ erleben: „Wir hatten sehr gute Trainingsbedingungen und immer eine richtig gute Truppe – das hat total Spaß gemacht.“

Die weiteren Teile

Kreuzbandriss, Vertrag beim VfB Oldenburg, Kreuzbandriss

Teil 2: Die verhängnisvollen Momente an der Hunte

Von Arzt zu Arzt und zum SSV Jeddeloh

Teil 3: Der Hoffnungsschimmer am Küstenkanal

Versicherungskaufmann und Spielerscout in Hamburg

Teil 4: Der Plan B an der Elbe

Jan-Karsten zur Brügge
Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion
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