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NWZonline.de Sport

Bundesliga-Premiere Gegen Hamburg: Ex-Bundespräsident Wulff sieht Erfolg der Baskets Oldenburg

06.01.2020

Oldenburg Die EWE Baskets Oldenburg machen da weiter, wo sie 2019 aufgehört haben. Mit einem am Ende deutlichen Sieg ist der Basketball-Bundesligist am Sonntag in das neue Jahr gestartet. Im ersten Heimspiel nach dem Jahreswechsel setzte sich die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic gegen die Hamburger Towers mit 91:79 (49:40) durch. Bester Werfer bei den Oldenburger war Rickey Paulding mit 25 Punkten.

„Hurra, Hurra, die Hamburger sind da“, skandierten die mitgereisten Fans der Hamburger lautstark in der mit 6200 Zuschauern ausverkauften großen EWE-Arena. Die Stimmung auf den Rängen versprühte beim ersten Aufeinandertreffen zwischen den beiden Nord-Clubs vom Start weg Derby-Charakter. Und auch die Partie sollte - besonders in der Schlussphase – diesem gerecht werden.

Baskets-Coach Mladen Drijencic analysiert die Partie:

Kapitän Paulding eröffnete standesgemäß das neue Jahr mit den ersten Punkten für die Oldenburger. Mit einem 7:0-Lauf setzten sich die Baskets bereits nach 2. Minuten früh ab. Doch die Hamburger fanden nach anfänglichen Startschwierigkeiten im ersten Viertel immer besser in die Partie. Zwar konnten die Oldenburger sich zunächst auf zehn Zähler absetzten (17:7/5. Minute), doch der Aufsteiger kämpfte sich in der Schlussphase des ersten Abschnittes heran und so ging es mit einem 23:20 für die Oldenburger ins zweite Viertel.

In den zweiten zehn Minuten waren die Baskets weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, allerdings blieb das Team von Trainer Mike Taylor in Schlagdistanz (32:25/14. Minute). Erst gegen Ende des zweiten Viertels bauten die Gastgeber ihre Führung etwas aus. Mit einem 49:40 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Baskets das Tempo nun noch einmal an und bauten den Vorsprung auf 14 Zähler aus (58:44/23.). Der Aufsteiger aus Hamburg versuchte zwar alles, um den Rückstand zu verkürzen, doch immer wieder fanden die Oldenburger die passende Antwort. Gegen die individuelle Klasse von Paulding, Tyler Larson und Co. konnten die Gäste häufig nichts ausrichten. Mit einer 68:55-Führung ging es schließlich ins Schlussviertel.

Wer jetzt dachte, die Gäste würden sich aufgeben, der täuschte sich. Denn im Schlussabschnitt wurde es nämlich noch einmal spannend. Sahen die Oldenburger schon wie der sichere Sieger aus, übernahmen plötzlich die Gäste die Kontrolle. Erst kämpften sich die Towers auf einen Punkt heran (70:69/34.), dann übernahm der Aufsteiger sogar erstmals in der gesamten Partie in Führung (71:70/35.). Doch fast im Gegenzug drehten die Baskets den Spieß wieder um und übernahmen erneut die Führung (76:71/35.). Es entwickelte sich nun ein heißer Derby-Kampf. Besonders Paulding drehte in dieser Phase auf und war am Ende maßgeblich am Erfolg seiner Mannschaft beteiligt.

Von den beiden Ex-Baskets-Spielern war hingegen wenig zusehen. Heiko Schaffartzik spielte unauffällig und kam am Ende immerhin auf zwölf Punkte. Der zweite Rückkehrer Jannik Freese saß derweil 40 Minuten auf der Bank. Immerhin kam das Bruder-Duell zwischen Jacob und Justus Hollatz zustande - wenn auch nur kurz. Der Hamburger Justus Hollatz stand 14 Minuten auf dem Parkett, sein Bruder Jacob kam in den letzten Sekunden der Partie zu seinem Einsatz.

Für die Oldenburger bleibt nun wenig Zeit zum verschnaufen. Bereits an diesem Mittwoch (20 Uhr/große Arena) sind die Baskets in der zweiten Runde des Eurocups gefordert. Dann trifft das Drijencic-Team auf Umana Venedig.

Unter den Zuschauern war auch Ex-Bundespräsident Christian Wulf (Foto: Remmers)

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Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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