OLDENBURG - Am Ende war das niederländische Cricket-Team doch wieder die stärkste Mannschaft, und für das U-17-Team des Oldenburger Cricket-Clubs (OCC) wurde es nichts mit dem angestrebten Turniersieg bei der dritten Auflage des „Cricket European Women U 17 Indoorturnier“ in Oldenburg.
Dafür sicherten sich die Lokalmatadoren jedoch souverän den zweiten Platz bei dem gut besetzten Turnier in den beiden Sporthallen am Brandsweg. Dritter wurde das Team aus Schwerin vor der ungarischen Auswahl und dem so genannten Presidents-Team.
So zeigte sich OCC-Präsident Carsten Höfinghoff dann auch hoch zufrieden mit dem Ausgang. „Es war schon beeindruckend, wie sich unser Mädchen-Team nach dem dritten Platz im vergangenen Jahr gesteigert hat. Leistungsmäßig lagen wirklich Welten zwischen beiden Turnieren. Wobei noch zu berücksichtigen ist, dass sich die anderen teilnehmenden Teams ebenfalls wesentlich steigern konnten“, erläuterte Höfinghoff.
Insgesamt spielte sich das Turnier laut dem OCC-Präsidenten auf einem sehr hohen Niveau ab. „Es war schön zu sehen, wie sich das Mädchen-Cricket in letzter Zeit schnell positiv entwickelt hat. Geht das so weiter, werden auch schon bald die schon seit längerem sehr starken Niederländerinnen zu bezwingen sein“, steht für ihn fest.
Diese Leistungssteigerungen führt Höfinghoff u.a. auf das intensive Training und die nun zahlreichen Leistungsvergleiche zurück. „Aus diesem Grund freue ich mich auch, dass noch in diesem Jahr ein weiteres U-17-Turnier in Schloss Holte stattfinden wird. Auf diese Weise können wir unseren weiblichen Nachwuchs optimal fördern“, führt er aus.
Auch OCC-Coach Zahir Khurshid zeigte sich mit der Leistungssteigerung seines Teams sehr zufrieden. „Es ist schön zu sehen, wie das im Training Erlernte in den Spielen auch umgesetzt wird“, lautete sein Fazit. Zumal er sich auch darüber freuen konnte, dass seine Spielerin Anjuli Mathur als beste Bowlerin des Turniers ausgezeichnet wurde.
Einziger Wermutstropfen für die Verantwortlichen des OCC war die geringe Zuschauerresonanz bei der dritten Auflage. Verloren sich doch an den beiden Veranstaltungstagen nur rund 50 Zuschauer in den beiden Hallen. „Die hier gezeigten Leistungen hätten schon einige Zuschauer mehr verdient gehabt. Wir müssen uns da aber an die eigene Nase fassen, haben wir doch einfach zu wenig Werbung für dieses hochkarätige Turnier betrieben“, übte Höfinghoff Selbstkritik.
