Oldenburg - In der ersten Halbzeit stellten die EWE Baskets Oldenburg die Weichen auf Sieg. Rasta Vechta konnte dem offensiven Druck der Oldenburger nur kurz standhalten. Allen voran Rickey Paulding präsentierte sich in Spiellaune – aber auch Martin Breunig hatte einen Höhenflug. Die Einzelkritik der Baskets nach dem 101:71-Heimerfolg im Nordwest-Derby:

Rickey Paulding (24 Punkte/5 Dreier/2 Rebounds/1 Steal/22:57 Minuten Einsatzzeit): Der Kapitän machte erneut ein starkes Spiel und war aus der Distanz brandgefährlich. Fünf seiner sieben Dreierversuche fanden ihren Weg ins Ziel.

BASKETBALL-BUNDESLIGA Wie die Baskets Oldenburg Vechta mit chirurgischer Präzision zerlegten

Niklas Benter
Oldenburg

Braydon Hobbs (18 Punkte/4 Dreier/4 Rebounds/3 Assists/1 Steal/16:47 Minuten): Der Spielmacher hat Lust aufs Punkten bekommen. Trat er zu Beginn der Saison sowie in der vergangenen Spielzeit eher als kreativer Strippenzieher und Passgeber in Erscheinung, punktet der US-Amerikaner nun regelmäßig zweistellig.

Rasid Mahalbasic (17 Punkte/10 Rebounds/3 Assists/21:17 Minuten): Der Österreicher war in der an beiden Enden des Spielfelds präsent. Schaffte gegen Vechta sein 20. Double-Double (zweistellige Statistik-Werte in zwei Kategorien) in seiner Karriere.

Keith Hornsby (15 Punkte/3 Dreier/3 Rebounds/2 Assists/1 Steal/28:39 Minute): Der Guard spielte mit viel Energie und Einsatz. Bekam von Trainer Mladen Drijencic zur Belohnung die meisten Spielminuten. Traf aus der Distanz „nur“ drei seiner acht Versuche.

OLDENBURG GEWINNT DERBY 101:71 Baskets überrennen Rasta Vechta

Niklas Benter
Oldenburg

Martin Breunig (10 Punkte/4Rebounds/15:59 Minuten): Zeigte ein starke Leistung und hatte Lust aufs Fliegen. Rannte energisch Richtung Korb, hob ab und stopfte das orangene Leder kompromisslos über Vechtas Robin Christen hinweg durch die Reuse. Boom!

Phil Pressey (7 Punkte/2 Rebounds/3 Assists/16:53 Minuten): Lenkte das Oldenburger Spiel. War zwar aus der Distanz glücklos, von der Freiwurflinie war er dafür umso effektiver (3/3).

Philipp Schwethelm (6 Punkte/2 Dreier/2 Rebounds/2 Assists/3 Steals/18:54 Minuten): Machte ein gutes Spiel. War defensiv sehr präsent. Klaute Vechta dreimal den Ball. Musste nach seinem fünften Foul frühzeitig duschen gehen.

Sebastian Herrera (2 Punkte/5 Rebounds/6 Assists/1 Steal/24:44 Minuten): Konnte sich selbst nur einmal aufs Scoreboard bringen, dafür ließ er seine Mitspieler glänzen. Sechs Pässe von ihm sorgten für Punkte seiner Teamkollegen.

Jacob Hollatz (2 Punkte/2 Rebounds/2 Assists/8:26 Minuten): Durfte ebenfalls gegen Vechta ran und sammelte per Freiwürfe zwei Punkte. Setzte seine Mitspieler auch gleich zweimal schön in Szene.

Karsten Tadda (3 Rebounds/4 Assists/20:13 Minuten): Konnte sich punktetechnisch nicht auf die Anzeigetafel bringen, das war aber auch nicht schlimm. Oldenburgs Verteidigungsminister nahm sich Edgar Sosa vor und stellte den Vechtaer Spieler kalt.

Norris Agbakoko (2 Rebounds/5:11 Minuten): Bekam knapp fünf Minuten Spielzeit. Sammelte in dieser Zeit zwei Rebounds. Sein Einziger Korbversuch verfehlte knapp das Ziel.

Vechta: Hunt 15/2 Dreier, Vorhees 13/1, Peno 10/2, Clifford 8, Christen 7/1, Young 7, Hundt 4, Sosa 4, Hasbargen 3/1.

Niklas Benter
Niklas Benter Sportredaktion