OLDENBURG - Schwitzen nach Feierabend: Wenn das tägliche Arbeitspensum erledigt ist, zeigen viele Beschäftigte auch sportlich Flagge für ihren Arbeitgeber. Sie spielen Fußball, fahren Rad, werfen die Bowlingkugel oder schmettern den Volleyball. Organisiert werden die sportlichen Duelle vom Betriebssportverband – und zwar schon seit 40 Jahren.

Mit 2200 Mitgliedern gehören die Oldenburger zu den größten Betriebssportverbänden in Niedersachsen. Daran dachte freilich niemand, als sich 1969 36 Vertreter von 19 Firmen zur Gründungsversammlung trafen. Jürgen Weiss von der Öffentlichen Versicherung hatte die Gründung auf den Weg gebracht. Anfangs traten 14 Betriebe (u.a. EWE, Horten, OLB, LzO und Burgess) dem Verband bei. Zum ersten Vorsitzenden wurde damals Harro Bruns gewählt.

Seit 1980 liegen die Geschicke des Verbandes in den Händen von Uwe Heiken. Der 64-jährige Sparkassenkaufmann war bereits im Gründungsjahr durch die LzO-Fußballmannschaft zum Betriebssportverband gekommen. Damals wie heute gilt der Slogan: Betriebssport ist die herrlichste Nebensache der Welt. „Das Gespräch mit den Kollegen nach dem sportlichen Wettstreit kommt bei uns auch nicht zu kurz“, sagt Heiken.

Aktuell bietet der Verband den 90 Sportgemeinschaften 21 verschiedene Sparten – vom Bosseln über Badminton bis Nordic Walking – an. In neun Sportarten treten die Betriebssportler gegeneinander an. Bowling, Fußball und Kegeln sind die Disziplinen mit den meisten Aktiven. Im Gegensatz zu frühen Jahren spielen Handball und Tennis nur noch eine untergeordnete Rolle.

Sein 40-jährige Bestehen feiert der Verband in diesem Jahr mit mehreren Veranstaltung. An diesem Sonnabend, 12.30 Uhr, ist in Spohle ein großes Boßelturnier geplant. 37 Teams aus ganz Niedersachsen und Berlin gehen an den Start. Die Landesmeisterschaften im Kegeln richten die Oldenburger am 16. Mai aus. Am 6. Juni stehen die Fußball-Landesmeisterschaften auf dem Haarenesch an. Ein großer Empfang im LzO-Neubau rundet am 22. Oktober das Festprogramm ab.