Oldenburg/Friedrichsfehn - Zum Ende der Saison haben im Oldenburger Marschwegstadion die Landesmeisterschaften der Mannschaften stattgefunden. Gewertet wurden in jeder Disziplin zwei Teilnehmer und eine Staffel. Die Startgemeinschaft SV Friedrichsfehn/DSC Oldenburg brachte eine Männermannschaft an den Start, die Platz vier belegte. Sogar Bronze bei den Frauen holte eine Startgemeinschaft aus Friedrichsfehn mit den benachbarten Vereinen FTSV Brinkum und TSV Asendorf.

Gleich dreimal in die Wertung kam Jens Beintken (SVF) mit 5,81 m (Weitsprung), 11,23 m (Kugelstoßen) sowie mit Tim Lüders, Jan de Vries (alle DSC) und Manuel Tönjes (SVF) in der 4x100-m-Staffel in sehr guten 47,17 Sekunden. Lars Helbig (SVF) zeigte trotz Problemen im Anlauf mit 5,57 m ein gutes Ergebnis im Weitsprung, bevor er sich in seiner Spezialdisziplin 100 m leider eine Oberschenkelzerrung zuzog und für den Rest der Wettkämpfe passen musste.

Tönjes zeigte in 55,86 Sek. über die 400 m und mit 1,56 m im Hochsprung, dass er sein Handwerk noch versteht. Jan-Philipp Willgerodt (SVF) war mit seinem ersten Wettkampf in der Leichtathletik sehr zufrieden und stieß die Kugel auf Anhieb auf 10,38 m. Die SVF-Senioren Helge Bormann und Alf Decker – sonst in der M 50 aktiv – freuten sich, den Staffelstab zusammen mit dem Friedrichsfehner Trainer Jelto Swalve und Jan Bollhorst (DSC) in guten 52,77 Sek. ins Ziel gebracht zu haben. Helge Bormann (SVF) unterstütze die Mannschaft im Diskuswurf und Hochsprung – und Decker sprang als Backup für die ungeliebte 400-m-Strecke ein. Swalve überzeugte neben Tim Lüders (DSC/34,65 m) mit 31,02 m im Diskuswurf. Trainer Claus Heemsoth war mit den erreichten Leistungen zufrieden und freute sich über die gute, gelöste Atmosphäre.

Bei den Frauen musste das Team verletzungs- und krankheitsbedingt einige Ausfälle hinnehmen. Beim Diskuswurf ging der Sieg mit Weiten von 37,47 m durch Jasmina Bier und 33,74 m durch Yasmin Homeyer an die SG. Beim Hochsprung freute sich Corinna Sandfort über eine sehr gute Höhe von 1,52 m. Jennifer Witte sammelte mit 1,40 m weitere wichtige Punkte.

Auf der 100-m-Bahn überzeugte das Frauenteam durch ausgeglichene Zeiten. Fenja Schäfer lief nach 13,32 Sek. über die Ziellinie, dicht gefolgt von Rieke Stieglitz (13,37 Sek.). Die beiden angeschlagenen Athletinnen Corinna und Hanna Grummert erreichten im Weitsprung jeweils solide 4,89 m und sammelten auch hier weitere Punkte für das Teamkonto.

In einem starken ersten Lauf über 800 m ging Denise Jaschinski mit 2:35,82 Minuten in die Wertung ein. Im zweiten Lauf stand ein Doppelsieg zu Buche, Johanna Drab (2:38,89 Min.) siegte vor Lisa Zacharias (2:40,06 Min.). Die 4x100-m-Staffel ersprintete in guten 51,60 Sekunden den dritten Platz.