OLDENBURG - Bloherfelde fand Anschluss ans Mittelfeld – FCO dagegen gegen Stenum nie ins Spiel.
Von Lars Blancke
OLDENBURG - In ihren Heimspielen konnte von den Oldenburger Teams nur der TuS Bloherfelde überzeugen und einen Dreier einfahren.TuS Eversten – Ganderkesee 0:2. Der TuS Eversten entwickelt immer mehr einen Heimkomplex. Gegen die Gäste aus Ganderkesee verlor die Westerholt-Elf mit 0:2. Dabei erarbeitete man sich zunächst gute Chancen, agierte im Abschluss aber unglücklich oder scheiterte am starken Gäste-Torwart. „Wir wurden für das Auslassen der Chancen bestraft“, analysierte Helmut Westerholt. So führte ein Missverständnis zwischen Keeper Torben Lampe und Markus van der Spek zur glücklichen Gästeführung. In der 45. Minute glich Ubben aus, doch der schwache Schiedsrichter entschied zu Unrecht auf Foul. In Hälfte zwei standen die Gäste kompakt, nutzten einen Konter und gewannen dann verdient. „Meine Jungs haben alles versucht, waren aber im Angriff zu umständlich“, machte Westerholt seiner Elf aber keinen Vorwurf.
Ohmstede – Stenum 1:4. „Wir haben schwach gespielt und in der Höhe verdient verloren“, war FCO-Trainer Timo Ehle von seinem Team enttäuscht. Die Gastgeber verschliefen die Anfangsphase und kamen kaum in die Zweikämpfe. Erst nach der Gästeführung wachten die FCOer auf und hatten Chancen durch Ugun Özdemir, Isan Yanc und Pille. Unglücklich aus FCO-Sicht war das 0:2 für die Gäste, dass zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt kurz vor der Pause fiel. Nach dieser verkürzte man zwar schnell, kam in der Folge aber zu keinen weiteren Chancen. „Wir hatten vorne einfach zu wenig Durchschlagskraft“, resümierte Ehle.
Bloherfelde – Hude 5:0. Mit diesem klaren Heimsieg konnten die Bloherfelder wieder Anschluss an das Mittelfeld gewinnen. Trainer Axel Wolff stellte sein Team wie angekündigt auf fünf Positionen um. „ Die Veränderungen haben die Wirkung gezeigt, die ich mir erwünscht habe“, zeigte sich Wolff erleichtert. Die Hausherren gingen früh durch Christian Fels in Front. In der Folge zog man sich zurück, ließ Hude das Spiel machen und setzte auf Konter. Diese führten zum 2:0 durch Flamur Demiri und 3:0 wiederum durch Fels. Beide Male bereitete der ins Team gerutschte Johann Völker vor, der später selber für den 5:0-Endstand sorgte. Zudem parierte TuS-Keeper Kai Motzkus einen Strafstoß (62.) der ansonsten harmlosen Gäste. „Heute hat einfach alles gepasst. Auf dieser Leistung können wir aufbauen“, war Wolff zufrieden.
