OLDENBURG - Voll des Lobes ist Stefan Lang über das Engagement seiner neuen Mannschaft in der Saisonvorbereitung. Dementsprechend optimistisch geht der Trainer des VfL Oldenburg II in die an diesem Sonnabend mit einem Auswärtsspiel beim BV Bockhorn beginnende Spielzeit in der Fußball-Bezirksliga.
„Alle sind schon mit guten physischen Voraussetzungen in die Vorbereitung gestartet und haben ausgezeichnet mitgezogen“, bilanziert Lang. Er hatte das Traineramt des U-23-Unterbaus der Oberliga-Mannschaft des VfL am Ende der vergangenen Saison vom neuen Sportlichen Leiter des VfL, Detlef Blancke, übernommen. Als neuer Co-Trainer fungiert Ex-Spieler Nils Reckemeier.
Bei der Formulierung des Saisonziels gibt Lang einen Platz in der Spitzengruppe unter den ersten Fünf an. „Uefa-Pokal ist völlig okay, der erste Platz wäre die Champions-Liga“, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu – wohlwissend das viele Experten den VfL II nach dem Topfavoriten SSV Jeddeloh (Lang: „Das Bayern München der Bezirksliga Nordost“) zu den heißesten Anwärtern auf die Verfolgerrolle zählen. „Das habe ich natürlich auch zur Kenntnis genommen, aber ich halte den Ball lieber flach und trete leise“, erläutert der Trainer.
Zu den zwölf Zugängen zählen in Nils Frenzel, Mike Schnase, Kai Schröder, Ole Milbrodt und Christian Nowack fünf Spieler aus der eigenen U 19. In Rückkehrer Lars Blancke, Sebastian Schlumberger und Torwart-Routinier Marco Büsing stießen zudem drei Akteure zum Team, die bereits über höherklassige Erfahrungen verfügen (Niedersachsen- und Oberliga).
Insgesamt umfasst der VfL-II-Kader 22 Spieler. Somit hat Lang – im Gegensatz zu VfL-I-Coach Frank Claaßen – in allen Mannschaftsteilen bei der Aufstellung die Qual der Wahl. „Das ist in der Tat ein Luxusproblem, das ich so als Trainer auch noch nicht hatte – aber gegen das ich natürlich überhaupt nichts habe“, sagt Lang.
