OLDENBURG - Rechnerisch ist noch alles möglich, sportlich bleibt der Klassenerhalt jedoch sehr unwahrscheinlich. Eine Eintagsfliege soll die Bundesliga für die U-19-Fußballer des VfL dennoch nicht gewesen sein. „Sollten wir den Klassenerhalt nicht schaffen, peilen wir den sofortigen Wiederaufstieg an, um mit dem 95er-Jahrgang im Folgejahr Bundesliga spielen zu können“, formuliert Trainer Sebastian Schütte hohe Ziele.
Der 28-Jährige gab zudem bekannt, dass er die A-Junioren auch in der kommenden Saison betreuen werde. Kontinuität wird es demnach auch im Kader geben. „Alle zwölf Spieler des jüngeren Jahrgangs haben für eine weitere Saison in der U 19 zugesagt, unter anderem die umworbenen Leistungsträger Thoben, Kalinowski, Naber und Kersting“, berichtete Schütte und vermeldete zudem die ersten beiden Zugänge: Marcel Gottschling wechselt vom Lokalrivalen VfB an die Alexander-straße, Binh An Pham kommt von Tasmania Berlin.
Doch an diesem Sonntag gilt die Konzentration erst einmal der nächsten Aufgabe in der Bundesliga. In der höchsten Spielklasse hat sich der Aufsteiger immer besser akklimatisiert und mehr und mehr Respekt verschafft. Zuletzt gelang dies vor zwei Wochen beim 1:0-Sieg über Meister VfL Wolfsburg. Gestärkt gehen die Oldenburger daher ins nächste Niedersachsen-Duell an diesem Sonntag (14 Uhr) bei Hannover 96. Beim 0:0 im Hinspiel erkämpfte sich die Mannschaft ihren ersten Bundesligapunkt. Ginge es nach der Rückrundentabelle, stünde der VfL derzeit sogar auf dem heiß ersehnten Nicht-Abstiegsplatz. Punktgleich mit Werder Bremen, aber mit dem besseren Torverhältnis.
