OLDENBURG - OLDENBURG/LBL - In der Fußball-Kreisliga gab es am Dienstag ein Nachholspiel.

Brake II – Bloherfelde 4:1. Unglücklicher hätte für die Bloherfelder ihre dritte Niederlage im dritten Spiel kaum entstehen können. Zunächst brachte Ercan San mit einem Kopfballeigentor ohne Bedrängnis (15.) Brake in Führung, dann knickte Keeper Kai Motzkus beim Fangen einer Flanke um, ließ dabei den Ball fallen und die Braker schoben zum 0:2 ins leere Tor ein (45.). Zu allem Überfluss kam – kurz nach dem Anschlusstreffer von San (53.) – ein zu kurzer Rückpass von Marco Bruns, der zum 1:3 führte (57.). „Uns hing das Pech an den Schuhen. Spielerisch waren wir besser als Brake, deswegen war ich auch trotzdem mit meinem Team zufrieden“, machte TuS-Coach André Löhner seiner Truppe keinen Vorwurf.

TuS Bloherfelde: Motzkus (46. Brokop) – Bruns, von Häfen, Saylikan, San (80. Böhmer), Meyer (73. Cosmann), Bossert, Bornholdt, Raddatz (63. Bangen), El-Armouche, Demiri.

Tore: 1:0 Eigentor San (15.), 2:0 Franz (45.), 2:1 San (53.), 3:1 Franz (57.), 4:1 Große (67.).

Gestern Abend siegte GVO II mit 1:0 gegen BW Bümmer-stede (Bericht folgt). Bereits heute stehen die nächsten beiden Partien mit Oldenburger Beteiligung an.

Wiefelstede – Bloherfelde (heute, 19.30 Uhr) Die Niederlage in Brake hat weitere Nachwirkungen für den TuS. Keeper Kai Motzkus, der in der zweiten Hälfte von Feldspieler Flamur Demiri vertreten wurde, fällt mit einer Bänderverletzung aus. Zudem fehlen Raddatz, J. Eckmeyer, Junge und Lichtenstein. Der Einsatz von Christian Fels und Alexander Brokop ist fraglich. Löhner: „Wir haben die Seuche und müssen versuchen, die nächsten zwei, drei Wochen zu überstehen. Wiefelstede gehört zu den stärksten Teams. Ein Punkt wäre fast eine Sensation.“

Vikt. Scheps II – Ofenerdiek (heute, 19.30 Uhr) Für den SVO geht es nach zehn Punkten aus vier Spielen zum punktlosen Tabellenletzten aus Scheps. „Das ist eine sehr undankbare Aufgabe, bei der man fast nur schlecht aussehen kann. Wir werden mit dem nötigen Respekt antreten und die Zweikämpfe annehmen müssen, um die drei Punkte mitnehmen zu können“, weiß SVO-Trainer Bodo Gucanin und erwartet dabei auch, dass die Ammerländer nach dem Fehlstart eventuell durch ihre Erste verstärkt werden könnten.