Oldenburg - Nachdem sie zum Abschluss ihrer Debüt-Saison in der Harburg-Liga im Februar im Finale gegen den Buchholzer FC die Meisterschaft verpasst haben (3:9), erwarten die Futsal-Falken vom VfL Oldenburg in dieser Spielzeit weniger anstrengende Auswärtsfahrten. Das 2018 von Hergen Fröhlich initiierte Team spielt nun in der am 23. November startenden Futsal-Liga des Bremer Fußball-Verbandes (BFV).
„Weißer Fleck auf Karte“
„Wir spielen seit eineinhalb Jahren Futsal in Oldenburg, und Futsal im Nordwesten ist ein weißer Fleck auf der Karte“, sagt Fröhlich. „Es gibt nicht viele Futsalvereine“, meint der ehemalige Westersteder: „Es ist gut, dass der BFV über die Landesgrenze hinausschaut und wir im Nordwesten nun ein dichteres Futsal-Netzwerk bekommen.“
In der niedersächsischen Liga müssten die VfLer Fahrten nach Hannover oder Braunschweig stemmen. Statt nach Hamburg auszuweichen wie vergangene Saison, geht’s nun nach Bremen, wo es 2016/17 den ersten Versuch gegeben hatte, die Hallenfußball-Variante zu etablieren.
„Es war kein einfacher Weg. Es mussten viele Gespräche geführt werden, um die Liga startklar zu machen“, sagt BFV-Futsal-Beauftragter Fred Michalsky: „Die Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Fußballverband war ein Schritt in die richtige Richtung. Ich freue mich jetzt auf den Start und hoffe, dass wir alle geplanten Spiele ordnungsgemäß und sportlich fair durchführen können.“
Kampf um den Aufstieg
Beim zweiten Futsal-Versuch an der Weser sind sechs Mannschaften im Rennen. In Blau-Weiß Hollage (Landkreis Osnabrück) ist ein weiteres niedersächsisches Team neben den Falken aus Oldenburg mit dabei. Der OSC Bremerhaven, der AGSV Bremen sowie zwei Teams vom TS Woltmershausen komplementieren die Liga.
Der Meister soll bis Ende Februar ermittelt werden. Das Startrecht für die Relegation zur Futsal-Regionalliga Nord erhält aber nur die erfolgreichste Bremer Mannschaft. Das beste Gastteam aus der Runde kann sich über den Startplatz in Niedersachsen jedoch ebenfalls für die höhere Spielklasse qualifizieren.
