OLDENBURG - Zwischen den beiden Vereinen VfB Oldenburg und SV Wilhelmshaven gab es immer schon einen regen Spielerwechsel. Jetzt ist auch Physiotherapeut Andreas Haas von der Hunte an die Jade gewechselt.
Ein Nachfolger für Haas steht noch nicht fest. Mannschaftsarzt bleibt obwohl er altersbedingt aus seiner Praxis ausgeschieden ist Dr. Albrecht Glüse, an dessen Seite Haas für eine vorbildliche medizinische Betreuung der Mannschaft gesorgt hat.
Mit dem Vorbereitungsspiel gegen den Oberligisten Kickers Emden (6:1) hat sich Haas am Sonntag nach 13-jähriger Tätigkeit für den VfB von den Blau-Weißen verabschiedet. Umfassende Sparmaßnahmen haben laut Verein dazu geführt, dass der Oldenburger Oberligist das Beschäftigungsverhältnis nicht in der bisherigen Form aufrecht erhalten könne.
Ich habe als Familienvater nicht nur für mich Verantwortung. Es ist doch klar, dass ich mit Tränen in den Augen gehe, weil der VfB mein Verein ist. Aber der SV Wilhelmshaven hat mir eine berufliche Perspektive geboten, die ich nicht ausschlagen kann, erläutert Haas die Beweggründe für seinen Wechsel zum Regionalligisten. Ich wünsche den VfB-Jungs natürlich alles Gute und dass sie in der kommenden Saison den jüngst verpassten Regionalliga-Aufstieg nachholen.
Andreas Hasi Haas der vor seiner Tätigkeit beim VfB wichtige Erfahrungen im Reha-Zentrum von Werder Bremen gesammelt hat hat sich im Laufe der Jahre weit über seine Aufgaben als Physiotherapeut heraus für die Mannschaft und den Verein engagiert. Zu jeder Zeit stand er für das Team zur Verfügung.
Dabei war er auch im umfangreichen Maße als Fitness-Trainer aktiv. Intensiv kümmerte er sich um die verletzten Spieler und führte sie wiederum an den Spielbetrieb heran. Zudem stellte er sich bei personellen Engpässen wiederholt sogar für die Erste und Zweite Mannschaft des VfB als Torhüter zur Verfügung.
